Traditionelles Backhausfest in der 28. Auflage

Backhausfest in Großenenglis: Speckkuchen als Renner

Großenenglis. Elf Vereine und knapp 1100 Einwohner, das ist Großenenglis. Am Himmelfahrts- oder Vatertag – ganz wie man möchte – ist jedes Jahr das Dorf auf den Beinen. Der Kulturring mit den ortsansässigen Vereinen feierte zum 28. Mal das Backhausfest, und viele Wandergruppen schauten vorbei.

Traditionell ging es nach dem Festgottesdienst unter Mitwirkung des Posaunenchores auf der Feiermeile rund um das Backhaus los. Fleißige Helfer hatten am Vortag eineinhalb Zentner Kartoffeln geschält. Eine örtliche Bäckerei hatte 30 Bleche zur Verfügung gestellt. Diese wurden mit Kartoffelteig, Speck und anderen Zutaten von den Landfrauen belegt und dann zum Backhaus gebracht.

Der Speckkuchen war auch dieses Mal der Renner, er genießt über die Ortsgrenzen hinaus einen guten Ruf. Reinhard Müller führte im Backhaus Regie, er ist von Anfang an dabei. Mitstreiter im Backhaus-Team sind Sebastian Harling, Renate und Nadine Müller, Bärbel Wiederhold-Dülfer und zum ersten Mal Renate Blümel.

Wenn der Backofen angeheizt ist, werden zwölf Bleche in den Ofen geschoben, nach 20 Minuten kommt der Speckkuchen frisch und duftend wieder heraus. Den Duft des frisch gebackenen Speckkuchens riecht man in der ganzen Straße.

Lange Schlangen am Zelt

Mit einem Kuchenteiler wurde der Speckkuchen in Stücke geschnitten und über die Straße ins Verkaufszelt gebracht. Dort hatten sich schon Menschenschlangen gebildet, um die begehrte Köstlichkeit zu kaufen. Dort galten strenge Regeln, damit auch später ankommende Besucher noch eine Chance hatten. Jeder Gast durfte höchstens zehn Stück kaufen.

Um die 60 Ehrenamtliche engagieren bei der Ausrichtung des großen Festes, erläuterte Michael Hetzler, Vorsitzender des Kulturrings Großenenglis. Da alle Vereine im Dorf mit dabei seien, klappe es immer reibungslos, sagte er.

Für das Kaffeetrinken am Nachmittag hatte jeder Verein vier Blechkuchen gestiftet. Ob mit oder ohne Streusel, mit oder ohne Obst oder auch mit Schmand – es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Wer eher Lust auf eine herzhafte Mahlzeit hatte, konnte sich am Wurststand eindecken.

Das Fazit von Backhaus-Che Reinhold Müller fiel jedenfalls positiv aus: „Es ist schon ein tolles Fest, mit solch einer Gemeinschaft.“

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