Caßdorfer Gospelchor sang in der Ostheimer Kirche

Stimmen, die berührten

Begeisterte das Publikum bei einem Konzert in Ostheim: Der Gospelchor aus dem Homberger Stadtteil Caßdorf. Foto: privat

Caßdorf/Ostheim. Der Gospelchor Caßdorf ist in der Ostheimer Kirche vor 200 Besuchern aufgetreten. Die 30 Sängerinnen und Sänger zogen in die Kirche ein und sangen dazu „As I went down to the river to pray“. Trommelklänge und afrikanische Rhythmen  „Woza Nkosi“ brachten das Publikum in Bewegung.

Jazzmusik mit Arrangements von Nils Landgren zu verschiedenen weihnachtlichen Liedern bot die kleine Band mit Melanie Klippert (Gesang). Einen eher melancholischen, aber dennoch fröhlichen Akzent setzte das Lied „God rest you merry gentlemen“, gespielt von Lena Wöll (Cello) und Heike Schneider (Irische Flöte), begleitet vom Piano.

Das Programm wechselte zwischen weihnachtlich-besinnlichen Gospels, britischen und amerikanischen Weihnachtsliedern sowie Balladen der Popmusik. Der Chor, unterstützt von der Band, Joachim Röse (Gitarre), Burkhard Beneke (Piano) und Igmar Klippert (Kontrabass), beeindruckte mit rhythmischen und einfühlsamen Liedern, wie „Ain‘t no mountain“ aus dem Musical Sister Act sowie der Ballade „The night that Christ was born“, dargebracht mit einer starken Bühnenpräsenz.

Chorleiterin Heike Schneider verstand es, den Chor und das Publikum gleichermaßen zu begeistern. Ein besonderes Geschenk an die Zuhörer waren die Lieder, die von den Solisten gesungen wurden. Nicole Koller und Katja Händel verzauberten das Publikum mit „Who would imagine the king“. Burkhard Beneke, der musikalische Leiter des Konzerts, hatte für die Arrangements gesorgt. „One of us“, hieß die Ballade, die von Silke Sechtling unter Begleitung von Joachim Röse (Gitarre) emotional und berührend gesungen wurde. Ingo Sechtling überzeugte mit seinen Solo in dem Lied „ Your love is unconditionel.“

Die jüngsten Chormitglieder, Henrike Berneburg, Yasemin Zülch und Johanna Strate, sangen das Solo in dem Chorstück „The first Noel“ – aufgeregt, aber nicht minder überzeugend mit klaren, jugendlichen Stimmen. Und Chorleiterin Heike Schneider sang für die Zuhörer ihren Weihnachtswunsch „Have yourself a merry little Christmas“.

Der Funke der Weihnachtsfreude des Chores sprang über auf das Publikum. Es war Bewegung in diesem Konzert, viele sangen mit, klatschten, waren begeistert, aber auch emotional berührt. (red)

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