Sturm „Niklas“ sorgte für Schäden im Landkreis

Schwalm-Eder. Das Sturmtief Niklas hat in der Nacht zu Dienstag in den Wäldern im Landkreis zahlreiche Schäden angerichtet. Wie groß die allerdings sind, stand am Mittwochmorgen noch nicht fest.

Aktualisiert um 16.20 Uhr

Viele Waldwege seien durch Bäume blockiert und damit längst nicht alle Reviere zugänglich, berichten die Leiter der Forstämter in Jesberg, Melsungen und Neukirchen. Hessen-Forst werde jetzt die Flächen kontrollieren und die Schäden aufnehmen, sagte Jan Stetter, Leiter des Forstamts in Melsungen. Die wichtigste Aufgabe bestehe nun im Aufräumen.

Im Südkreis fegte der Sturm vor allem durch die Gipfellagen im Kellerwald: „Dort ging es heftig zu“, berichtete der Jesberger Forstamtsleiter Karl Gerhard Nassauer. Das Ausmaß der Schäden konnte er am Dienstag allerdings noch nicht beziffern. Ähnlich geht es auch den Forstleuten im Südkreis: Dort hielten sich die Schäden nach ersten Sichtungen durchaus in Grenzen, sagt Günter Schumann vom Forstamt Neukirchen. Dennoch habe der Sturm viele Äste abgerissen, die nun noch in den Baumkronen hingen und in den kommenden Tagen herab fallen können. Günter Schumann rät deshalb über die Osterfeiertage dringend von Waldspaziergängen ab: Auch wenn der Sturm vorbei sei, lauerten noch viele Gefahren auf den Waldwegen. (bra)

Rubriklistenbild: © dpa

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