Tierfreunde halfen verletztem Storch

Harle. Dieser Storch hat vielleicht sein Leben einem aufmerksamen Autofahrer aus Harle zu verdanken: Der entdeckte das offensichtlich verletzte Tier an der stark befahrenen Bundesstraße zwischen Harle und Rhünda und informierte die Storchenbetreuerin Ulrike Mose aus Wabern.

Die machte sich sofort auf den Weg, um dem Tier zu helfen. Stefan Hellwig aus Wabern und die Familie Homburg aus Harle halfen ihr dabei. Sie umzingelten den Vogel und trieben ihn in ein hohes Getreidefeld. Dort fingen sie ihn mit einem Netz ein.

Ein Tierarzt aus Wabern diagnostizierte einen Flügelbruch. Außerdem war der Storch stark abgemagert, was darauf schließen ließ, dass die Verletzung einige Tage zurück lag. Nach der Erstversorgung brachten die Tierfreunde den Weißstorch zum Vogelexperten Bischhoff nach Fritzlar.

Dort bekam er Wasser und frischen Fisch und verbrachte die Nacht in einer Voliere. Ulrike Mose wollte wissen, was es mit dem Storch auf sich hat. Sie rief bei der Vogelwarte Helgoland an und erfuhr, dass der Storch, der beringt ist, 2008 in Biebesheim (Kreis Groß-Gerau) geschlüpft war. Weil das zweijährige Tier über einen längeren Zeitraum gepflegt werden muss, kann er nicht in den Süden ziehen. Deshalb soll er den Winter im Vogelpark Herborn-Uckersdorf verbringen. (ode)

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