Weitere 1000 Flüchtlinge werden im Schwalm-Eder-Kreis erwartet

Unterbringung von Flüchtlingen: CDU fordert koordinierteres Handeln

Schwalm-Eder. Weitere 1000 Flüchtlinge werden im Schwalm-Eder-Kreis erwartet. Der Landkreis plant die Unterbringung der Menschen zur Erstaufnahme in den Sporthallen in Gudensberg, Guxhagen und Felsberg.

Dagegen sprechen sich nun der Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende, Bernd Siebert sowie Staatssekretär Mark Weinmeister aus.

Die Belegung von Sporthallen und öffentlichen Einrichtung mit Flüchtlingen könne nur der letzte Schritt sein, wenn alle anderen Optionen ausfallen, so Siebert. „Zur Unterbringung im Winter benötigen wir festen Wohnraum. Und dabei muss darauf geachtet werden, dass die Belastungen sich im Kreisgebiet verteilen.“ Die Belastung für die Bevölkerung müsse so gering wie möglich gehalten werden.

Es gebe im Kreis zahlreiche freie und erschlossene Flächen, auf welchen man auch kurzfristig Leichtbauhallen oder Container aufstellen könne. Weinmeister fordert die Städte und Gemeinden im Kreis auf, alle möglichen Alternativen zu Unterkünften in öffentlichen Einrichtungen zu prüfen: „Im gesamten Landkreis gibt es Hallen, Freiflächen, oder nicht genutzte Liegenschaften des Bundes, die man belegen kann. Auch über die Unterbringung in den Kasernen muss man sprechen.“

Die Flüchtlingsunterbringung müsse intensiver behandelt werden. Man brauche ein koordiniertes Handeln.

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