Zuhören steht im Vordergrund

Birgit Schacht freut sich auf ihre Arbeit als neue Pfarrerin in Wabern

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Wenn Birgit Schacht aus dem Fenster ihres Büros schaut, dann hat sie ihre Arbeitsstelle direkt vor Augen.

Birgit Schacht wurde mit einem Festgottesdienst offiziell in ihr Amt eingeführt. Schon jetzt freut sie sich auf die bevorstehende Arbeit.

Wenn Birgit Schacht aus dem Fenster ihres Büros schaut, dann hat sie ihre Arbeitsstelle direkt vor Augen. „Das Pfarrhaus in Wabern steht eindeutig am richtigen Platz, mitten im Ort“, sagt die neue Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde. 

Mit der Arbeit hat sie bereits begonnen, den Kirchenvorstand, der sie letztlich gewählt hat, kennengelernt, schon mit Konfirmanden gesprochen. „Für mich geht es zunächst darum, vor allem zuzuhören, immer wieder“, sagt die 49-Jährige. Sie führt jede Menge Gespräche, sammelt Wünsche und Erwartungen aus ihrer neuen Gemeinde.

Auch wenn die Kirchengemeinde für sie neu ist: Ganz fremd sind ihr Wabern und Umgebung nicht. „Ich kann mich aus meiner Zeit als Jugendarbeiterin im Chattengau noch gut an den Geruch der Zuckerfabrik erinnern“, sagt sie lächelnd. Sie fand das Aroma gar nicht so schlecht.

Offizielle Einführung ins Amt durch Dekanin Sabine Tümmler (2. von links vorne) am Sonntag, auf dem Foto der gesamte Kirchenvorstand.

Als sie in diesem Frühjahr dann spürte, dass es Zeit sei für einen Wechsel in eine neue Pfarrstelle und Wabern besetzt werden sollte, da fiel ihr der Entschluss nicht schwer, sich dafür auch zu bewerben.

Ihre erste Pfarrstelle hatte Birgit Schacht nach dem nebenamtlichen Studium und dem Vikariat ab 2012 im Kirchspiel Berneburg im Kirchenkreis Eschwege. „Ich war dort glücklich“, sagt sie. es sind kleine Dörfer, ja Weiler, die sie dort betreute. Sie hinterlasse vertraute und engagierte Menschen, drei intakte Gemeinden.

„Manchmal weiß ich nicht genau, warum ich da weg wollte“, sinniert sie. Um gleich darauf festzustellen, dass es Zeit war für einen Wechsel. Nächste Jahr werde sie 50, da sei jetzt der richtige Zeitpunkt, etwas Neues zu beginnen.

Birgit Schacht ist bewusst, dass sie eine große Kirchengemeinde übernimmt. Aber sie freut sich auf das neue Arbeiten mit so vielen Mitgliedern. „Neue Aufgaben halten auch jung“, ist sie überzeugt.

Mit ihrer Wohnung im großen Pfarrhaus aus dem Jahr 1915 kann sie sich gut arrangieren. Dort gibt es viele Zimmer, die sie sicher nicht alle benötigt. Aber es liegt genau zwischen der Kirche und dem Gemeindehaus, in dem unter der Woche viel los sei.

Vor ihr steht zudem als konkrete Aufgabe die Kirchenvorstandswahl am 22. September, bei der immerhin 1700 Wahlberechtigte in Wabern und Uttershausen zur Abstimmung aufgefordert sind. Und die Diakoniestation verlange auch viel Einsatz, erwartet sie. Birgit Schacht freut sich schon darauf.

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