1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fritzlar-Homberg
  4. Wabern

Brand während Karnevalsfeier: Großaufgebot der Feuerwehr im Einsatz

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christina Zapf

Kommentare

Glück im Unglück hatten die Eigentümer des Grünhofes nahe Hombergshausen und feiernde Jugendliche. Während einer Karnevalsfeier gerieten die Außenfassade sowie das Dach des Gebäudes in Brand.
Glück im Unglück hatten die Eigentümer des Grünhofes nahe Hombergshausen und feiernde Jugendliche. Während einer Karnevalsfeier gerieten die Außenfassade sowie das Dach des Gebäudes in Brand. © Mark Pudenz

Glück im Unglück hatten die Eigentümer des Grünhofes in Homberg und rund 20 feiernde Jugendliche. Dort geriet die Scheune, in der Karneval gefeiert wurde, in Brand.

Wabern – Glück im Unglück hatten am späten Sonntagabend (27.02.2022) die Eigentümer des des Grünhofs in Falkenberg, unterhalb des Flugplatzes „Mosenberg“ und nahe Hombergshausen, und rund 20 feiernde Jugendliche. Während einer Karnevalsfeier in einer Scheune gerieten die Außenfassade sowie das Dach des Gebäudes in Brand.

Das Feuer bemerkte einer der Feiernden. Er hörte zunächst nur ein Knistern, sah nach und entdeckte kurz darauf Flammen an der Scheunenfassade. Die daraufhin gegen 23.30 Uhr alarmierten Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot an. Rund 110 Einsatzkräfte trafen auf dem abgelegenen Hof unterhalb des Homberger Segelflugplatzes ein.

Brand auf Grünhof in Falkenberg: Schwierige Versorgung mit Löschwasser

Während die ersten Einsatzkräfte vom Boden aus den brennenden Giebel löschten, wurde auch eine Drehleiter in Stellung gebracht. Atemschutzgeräteträger löschten das Feuer im Inneren der Scheune.

Problematisch war laut Kristian Ewald, stellvertretender Brandinspektor der Gemeinde Wabern, dass nicht sofort erkennbar war, wie weit sich das Feuer schon im Inneren der Scheune ausgebreitet hatte. Weiterhin war auf dem Dach direkt angrenzend eine Photovoltaikanlage verbaut.

Ein weiteres Problem sei gewesen, dass dem Grünhof eine Löschwasserversorgung fehlt und es nur einen geringen Löschwasservorrat aus einer Zisterne gibt. Letztlich wurde die Löschwasserversorgung mit Tanklöschfahrzeugen und über eine Strecke von zwei Kilometern aus Hombergshausen sichergestellt.

Scheune brennt: Jugendliche können Gebäude unverletzt verlassen

Die Jugendlichen konnten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte das Gebäude unverletzt verlassen und wurden von ihren Eltern in Obhut genommen.

Aufgrund der Versorgung durch die Tanklöschfahrzeuge und den Einsatz mehrerer Atemschutztrupps konnte die Lage aber relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die meisten Einsatzkräfte konnten um 1 Uhr wieder abrücken, die Feuerwehren Rockshausen und Falkenberg stellten noch bis 4 Uhr eine Brandwache, berichtet Ewald.

Brand auf Grünhof bei Hombergshausen: 110 Einsatzkräfte halfen beim Löschen

Die Brandursache konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Fest steht aber, dass offenbar ein Ofen in dem Partyraum angezündet wurde und dessen Schornstein direkt unter einem Dachvorsprung endete, in dessen Bereich das Dach brannte.

Im Einsatz waren 110 Einsatzkräfte der Feuerwehren Rockshausen, Falkenberg, Hebel, Unshausen, Harle, Wabern und Homberg, eine Rettungswagenbesatzung, die Polizei sowie die Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte nicht abschließend ermittelt werden. Ob eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage in Mitleidenschaft gezogen wurde, muss noch untersucht werden. (Mark Pudenz)

Immer wieder brennt es in der Region – nicht immer geht das so glimpflich aus wie in diesem Fall in Hombergshausen. So brannte kürzlich in Homberg ein Auto vollständig aus. Dabei wurde eine Frau schwer verletzt. Bei dem verheerenden Brand einer Lagerhalle in Homberg im Sommer waren 160 Feuerwehrkräfte im Einsatz. 

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion