Bürgerversammlung

Halle soll saniert werden: Gebäude auf Friedhof in Wabern hat etliche Mängel

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Muss saniert werden: die Friedhofshalle in Wabern. Bürgermeister Claus Steinmetz hat in der Bürgerversammlung angekündigt, dass die Arbeiten in diesem Jahr beginnen sollen. 

Wabern. Flüchtlinge, Finanzen, Friedhofshalle: Bei der Bürgerversammlung in Wabern ging es am Donnerstagabend quer durch die Aufgaben der Gemeindeverwaltung.

60 Besucher wurden von Bürgermeister Claus Steinmetz auf den aktuellen Stand gebracht. Ein Überblick:

Die Friedhofshalle

Dieses Thema liegt vielen Wabernern am Herzen. Sie sorgen sich um den Zustand der Friedhofshalle. „Das ist ein Sanierungsprojekt“, sagte Steinmetz. Das Dach wurde einst nur provisorisch abgedichtet, der Kühlraum muss erneuert, die Lichtverhältnisse verbessert werden und auch der Bodenbelag ist in die Jahre gekommen. Der Bürgermeister kündigte an, dass die Gemeinde Angebote einholt. In diesem Jahr soll die Halle saniert werden.

Die Flüchtlinge

In Wabern sind derzeit 72 Flüchtlinge mit laufendem und etwa 30 mit abgeschlossenem Verfahren untergebracht. Der Runde Tisch Integration kümmert sich um die Geflüchteten. Steinmetz lobte das Engagement, sah aber auch den Aufwand der Ehrenamtlichen. „Wir kommen an einen Punkt, wo der ein oder andere sagt: Mir wird das zu viel Arbeit.“ Steinmetz geht davon aus, dass die Flüchtlinge auch in den nächsten vier, fünf Jahren intensiv begleitet werden müssen und sprach vom „Fördern und Fordern“.

60 Zuhörer waren da: Die Gemeinde hatte zu einer Bürgerversammlung in die Mehrzweckhalle eingeladen.

Die Bauplätze

„Wir haben die Talsohle durchschritten“, sagte Bürgermeister Claus Steinmetz mit Blick auf die Einwohnerzahlen. Im Jahr 2000 zählte die Gemeinde 7644 Einwohner, im Jahr 2012 waren es nur noch 7188. Bis Ende vergangenen Jahres ist die Bevölkerung wieder auf 7330 Einwohner angestiegen. „Es geht langsam wieder nach oben“, freute sich der Bürgermeister.

Die Bevölkerungsentwicklung hängt mit der Siedlungsentwicklung zusammen. Seit dem Jahr 2000 hat die Gemeinde 90 Bauplätze ausgewiesen. 52 weitere kommen mit dem Baugebiet „In den Sälen“ dazu. Bislang hätten sich 40 Interessenten für einen Bauplatz gemeldet. Als Grund für die Nachfrage nannte Steinmetz die gute Ausstattung der Kerngemeinde mit Ärzten, Banken, der Verkehrsanbindung und der Kinderbetreuung.

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