Kleiner Retter für Notfall - Hebel hat einen Defibrillator bekommen

Sie hoffen, dass der Defibrillator nie zum Einsatz kommt: Von links Hilmar Danz (Vorsitzender Vereinsgemeinschaft), Pfarrerin Sabine Koch, Bernd Schröder (Kassierer Vereinsgemeinschaft), Frank Stieglitz (Vorsitzender Feuerwehr), Andreas Strippel (Wehrführer), Reiner Kempin (Ortsvorsteher), Fritz Kaufmann (Vorsitzender der Matthias-Kaufmann-Stiftung). Foto: Laumann

Hebel. Es war ein Wunsch der Einwohner, der Vereine, des gesamten Waberner Ortsteils: Auch die Hebeler wollten für den Notfall einen Defibrillator im Ort haben.

Jetzt wurde dieser Wunsch erfüllt. Das Gerät kann Leben retten helfen und durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern beenden.

Das Geld für das 1500 Euro teure Gerät stammt aus dem Erlös des Duftgartenfestes sowie Spenden von Banken, weiteren Unternehmen sowie der Matthias-Kaufmann-Stiftung.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Hessisch Lichtenau und unterstützt unter anderem die Anschaffung von Rettungssystemen, Fahrzeugen und Ausrüstungen. Die Stiftung hat 500 Euro beigesteuert, wie Pfarrerin Sabine Koch erklärte.

Der Defibrillator wird von außen an das alte Feuerwehr-Gerätehaus angebracht. Für Hebels Ortsvorsteher Reiner Kempin ist die Lage ideal. Wenige Meter sind es von dort zum Dorfplatz, zur Kirche und auch die Bundesstraße ist nicht weit entfernt. An verschiedenen Stellen im Ort sollen Aufkleber auf den Standort hinweisen. Das Gerät wird von außen an das Gebäude angebracht und ist jederzeit für jeden zugänglich. Wenngleich Reiner Kempin einen ganz anderen Wunsch hat: „Ich hoffe, dass wir den Defibrillator nie brauchen.“

Archivvideo: So funktioniert ein Defibrillator

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