Zennern: Fuhrhalterei Döring ist wieder mit der Kutsche unterwegs

Fuhrhalterei Döring atmet durch Coronalockerung auf: Die Kutsche ist wieder unterwegs

Auf dem Bild sind zwei Personen zu sehen. Außerdem zwei Pferde. Sie stehen im Grünen auf einer Weide. Beide Personen haben Hüte auf.
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Sind froh, dass sie wieder einige Kutschfahrten anbieten: Cornelia und Götz Döring mit den beiden Shire-Horses Cathy (18) und Arthos (11).

Seit knapp 25 Jahren betreiben Cornelia und Götz Döring aus dem Waberner Ortsteil Zennern neben dem Bio-Gemüsebaubetrieb eine Fuhrhalterei. Mit Kutschen in verschiedenen Größen und für verschiedene Anlässe bieten die beiden das gesamte Jahr unter anderem mit historischen Kutschen Ausflüge an – eigentlich. Denn Corona bremste sie aus.

Stadtrundfahrten, Fahrten mit Hochzeitspaaren oder Familien- und Vereinsfahrten inklusive einem Picknick gehören normalerweise zum Alltag des Ehepaares. Dazu gab es in normalen Zeiten auch diverse landwirtschaftliche Vorführungen im Tierpark Sababurg.

Doch in den vergangenen Monaten war alles anders, die sonst regelmäßigen Aufträge blieben aus. Da gab es plötzlich keine Fahrten mehr, alle Fahrlehrgänge von März wurden bis September abgesagt und auf den Spätherbst verlegt. Anders als ein Fuhrunternehmer, der mit motorisierten PS-Boliden arbeitet und der die Fahrzeuge einfach in die Garage stellt und abmeldet, müssen sich Cornelia und Götz Döring mit ihren sieben Pferden täglich befassen. Füttern, Huf- und Fellpflege, Tierarztbesuche und Training gehört auch während der Coronapandemie zum täglichen Programm.

Die Erleichterung ist groß

Umso glücklicher ist das Paar darüber, dass nun seit einiger Zeit zumindest wieder eingeschränkt Fahrten möglich sind. „Bis zu zehn Personen dürfen wir ohne Abstand auf unserem Picknickwagen und unserem Geländewagen mitnehmen“, sagt Cornelia Döring und klingt erleichtert. „Wir sind froh über jede Fahrt, die wir machen dürfen.“

Auf dem Picknickwagen gibt es genügend Abstand zwischen Gästen und Kutscher.

Der Picknickwagen sorge für eine ganz besondere Atmosphäre. Dort kann beispielsweise eine Familie auf zwei Ebenen sitzen. „Das finden die Leute einfach witzig.“ Genügend Abstand zum Kutscher sei ebenfalls gegeben.

„Unsere erste Fahrt haben wir am Muttertag angeboten.“

Cornelia Döring, Fuhrhalterei

Sonst habe das Ehepaar rund 15 Hochzeitspaare pro Jahr mit ihren Kutschen gefahren, in diesem Jahr sei es bislang kein einziges gewesen. „Unsere erste Fahrt haben wir am Muttertag angeboten“, erzählt Döring. Insgesamt seien sie nun vier Mal unterwegs gewesen. Die Gäste seien sehr dankbar dafür, dass Ausflüge dieser Art wieder möglich sind.

Infos und Kontakt unter fuhrhalterei-doering.de

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