100 Prozent Barrierefreiheit

Neues Gesundheitszentrum in Wabern: Medizin auf modernem Raum

Am nagelneuen Empfang der Gemeinschaftspraxis: von links Anja Grachowiak, Dr. Philipp Klapsing, Marta Güldner, Martina Egger und Elke Bottenhorn.
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Am nagelneuen Empfang der Gemeinschaftspraxis: von links Anja Grachowiak, Dr. Philipp Klapsing, Marta Güldner, Martina Egger und Elke Bottenhorn.

Mitten in der vierten Coronawelle nimmt das Gesundheitszentrum in Wabern seinen Betrieb auf. Dr. Philipp Klapsing hatte die Idee für das moderne medizinische Zentrum in seiner Heimat.

Wabern – Dr. Philipp Klapsing hat derzeit alle Hände voll mit dem Impfen zu tun. Der Umzug seiner Gemeinschaftspraxis sei dementsprechend stressig verlaufen. Dennoch freue er sich jetzt auf die Arbeit mit seinem Team in den neuen Räumen. Diese sollen die alltäglichen Abläufe erleichtern. Ein Überblick in Zahlen.

3 Millionen Euro hat Klapsing in die Hand genommen, um den Wabernern medizinische Versorgung auf dem Land zu ermöglichen. Unter anderem fördert das Land Hessen den Bau mit 480 000 Euro. Besonders froh über die Eigeninitiative des Hausarztes ist auch Bürgermeister Claus Steinmetz: „Für Wabern ist das ein ganz besonderer Tag“, sagte er bei der Eröffnung der Gemeinschaftspraxis, die Klapsing gemeinsam mit Matthias Noll betreibt. Was das Personal angeht, werde diese noch etwas wachsen.

4 weitere Mieter richten sich nach und nach im Gesundheitszentrum ein. Es handelt sich dabei um die Tagespflege der Diakonie Wabern, das Therapiezentrum Ziegler sowie die Gesundheit im Hof mit Orthopädietechnik und Hilfsmittelversorgung und einen ambulanten Pflegedienst.

Während die Diakonie und die Gesundheit im Hof schon jetzt im Dezember loslegen, werden die Räume der Physiotherapie erst im Januar komplett fertig sein. Ergänzend zu ihrer bisherigen Praxis bieten die Therapeuten dann auch gerätegestützte Physiotherapie an.

Alles neu: Insgesamt gibt es sechs Behandlungszimmer und sechs Funktionszimmer.

6 Funktionszimmer und genauso viele Behandlungszimmer befinden sich in der neuen Gemeinschaftspraxis. So sollen die Abläufe im Alltag effizienter gestaltet werden, berichtet Klapsing. Es gibt zum Beispiel einen Impf- und Fusionsraum, einen Ultraschallraum, ein Labor, einen Raum zur Kinderuntersuchung, einen Verbandsraum und einen Raum für EKG und Lungenfunktion. „Vorher waren die Räume eine Allzweckwaffe“, erklärt Klapsing.

100 Prozent Barrierefreiheit sind im Gesundheitszentrum gewährleistet. So wurden etwa behindertengerechte Toiletten gebaut. Es gibt natürlich einen Aufzug in die obere Etage zur Orthopädietechnik und zur Physiotherapie. Im Erdgeschoss ist alles für Rollstuhlfahrer ausgelegt.

1370 Quadratmeter groß ist die Fläche, auf der das Gesundheitszentrum erbaut wurde. Dort stehen ausreichend Parkplätze für Kunden und Patienten zur Verfügung. Die Kurfürstenstraße soll in Wabern ohnehin noch weiter für zukunftsträchtige Projekte wie Co-Working-Spaces oder Single-Wohnungsbau genutzt werden. (Daria Neu)

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