Produktion gerät in Zeitverzug

Panne in Waberner Zuckerfabrik sorgt für Rückstau

Dichter Rauch wabert aus einem Schornstein.
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Zwischenzeitlich hatte es wegen Kesselschäden über der Zuckerfabrik nicht gedampft.

Das hat es auch noch nicht oft gegeben: Wegen zwei Kesselschäden konnte in den vergangenen zwei Wochen keine normale Rübenverarbeitung in der Waberner Zuckerfabrik stattfinden.

Wabern - So manch einer dürfte sich in den vergangenen zwei Wochen beim Blick über die Waberner Tiefebene gewundert haben. Denn zeitweise dampfte es nicht mehr aus der Zuckerfabrik. Der Grund dafür war jedoch nicht, dass die Kampagne schon zu Ende ist, sondern dass es zwei Kesselschäden im Waberner Werk gab.

„Die Ursache für die Schäden konnten wir noch nicht vollständig ermitteln. Das wird vermutlich auch erst nach Ende der Kampagne in Gänze herauszubekommen sein“, erklärt Moritz Vorholzer, Leiter der Rohstoffabteilung. In den nächsten Tagen, hofft er, werde das Problem zumindest vorerst behoben sein, sodass die Kampagne zu Ende geführt und die restlichen Rübenlieferungen verarbeitet werden können. Mitte Februar habe man angepeilt – damit würde die ohnehin schon längste Kampagne, die es in Wabern je gab, noch einmal um zwei Wochen verlängert werden.

Die Rüben würden in der Zwischenzeit auf den Äckern liegen bleiben, so Vorholzer. „Das ist nicht weiter schlimm. Die Landwirte decken sie mit einem weißen Fleece ab. Bei den derzeitigen Temperaturen passiert da zum Glück nichts Schlimmes mit der Ernte.“ Dennoch sei es natürlich ärgerlich, dass sich das geplante Ende so nach hinten verschiebe. Der ersehnte Urlaub für das fast durchgehend arbeitende Team müsse nun schließlich auch noch warten. (Daria Neu)

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