Ein souveräner Sieg: Claus Steinmetz ist Bürgermeister von Wabern

Gratulation von Bruder zu Bruder, von Bürgermeister zu Bürgermeister: Volker Steinmetz (Bürgermeister in Felsberg, rechts) gratuliert seinem Bruder Claus zur gewonnen Wahl in Wabern.

Jubel und anhaltender Applaus brandet im Rathausfoyer auf, als Wahlleiter Günter Jung das Wahlergebnis verkündet: Claus Steinmetz hat es geschafft. Er ist Bürgermeister von Wabern.

Steinmetz hat 60,7 Prozent der Stimmen geholt, einen souveränen Sieg eingefahren und wird neuer Bürgermeister von Wabern. Kristian Ewald kam auf 33,9 Prozent und Manfred Schäfer auf 5,4 Prozent.

„Ich bin überwältigt von dem Ergebnis“, sagte Claus Steinmetz. Er grüßte alle und dankte denen, die ihn unterstützt hatten. Allen voran seiner Familie mit Ehefrau Brigit: „Ohne dich hätte ich das nicht geschafft.“ Amtsinhaber Günter Jung dankte er für die gemeinsame Zeit im Rathaus. „Wir haben uns oft aneinander gerieben“, erklärte Steinmetz. Aber daraus sei auch viel Gutes entstanden. Steinmetz kündigte an, einiges wie sein Vorgänger zu machen, aber nicht alles.

Wichtige Erfahrung

Der Wahlkampf sei für den 51-Jährigen eine „wichtige Erfahrung gewesen“. Weg vom Schreibtisch, rein ins Leben. Nun lägen viele Ideen auf dem Tisch, die er angehen will. „Darauf freue ich mich.“ Steinmetz sei offen für die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen und Ortsbeiräten. Ein Dank ging an die beiden Mitbewerber Kristian Ewald und Manfred Schäfer. Der Wahlkampf sei stets fair geführt worden. „Ich danke dafür, dass es nie persönlich wurde.“

Zum Wahlerfolg gratulierten auch Landrat Winfried Becker und SPD-Kreisvorsitzender Edgar Franke. Becker freut sich, mit Steinmetz einen „kompetenten Partner im Schwalm-Eder-Kreis zu wissen.“ Steinmetz sollte aus seinem Job als Büroleiter wissen, was auf ihn zukommt: „Der schönste Beruf der Welt.“

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