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Kulturwoche: Andrea Sawatzki kommt nach Wabern

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Von: Christina Zapf

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Auf dem Foto sind von links Manfred Uchtmann, Bärbel Spohr, Jonas Hoppe, Alexandra Vogt-Schulz und Claus Steinmetz zu sehen.
Sie haben das Programm für die Kulturwoche zusammengestellt: von links Manfred Uchtmann, Bärbel Spohr, Jonas Hoppe, Alexandra Vogt-Schulz und Claus Steinmetz. © Christina Zapf

Kartenvorverkauf für die Kulturwoche in Wabern startet. Hauptattraktion ist Autorin und Schauspielerin Andrea Sawatzki.

Wabern – Die Waberner Kulturwoche lockt die Stars: Hauptattraktion sei die Lesung mit Schauspielerin und Autorin Andrea Sawatzki. Sie ist gerade im Kino im Film „Freibad“ von Doris Dörrie zu sehen. In ihrem Buch „Brunnenstraße“ spricht Sawatzki ein Thema an, mit dem viele Menschen bereits in Berührung gekommen seien, sagt Alexandra Vogt-Schulz, Leiterin der Öffentlichkeits- und Kulturarbeit der Gemeinde Wabern – Demenz.

Die Kulturwoche findet von Freitag, 28. Oktober, bis Sonntag, 6. November, statt. Das Programm beinhaltet eine bunte Mischung aus Comedy, Lesung, Kabarett, Figurentheater sowie Musik aus verschiedenen Genres (Pop, Indie-Pop, Country, Indie-Rock). Der Kartenvorverkauf startet am heutigen Donnerstag. Tickets können sowohl online als auch telefonisch erworben werden. Veranstalter der Kulturwoche sind die Gemeinde Wabern, der Geschichts- und Kulturkreis Wabern, das Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises, der Literaturkreis Wabern und der Verein Musikschutzgebiet.

Kulturwoche: Lokale Vereine bringen sich ein

Das Programm hat einiges zu bieten: Besucher können am „Tag der Literatur“ des Literaturkreises Wabern viel erleben und sich selbst einbringen. Unter anderem berichten Schüler der Reiherwaldschule Wabern über Wichtel und die GHS Borken präsentiert die Siegertexte des Lesewettbewerbs. Außerdem laden Dr. Dieter Vaupel und Alida Scheibli zur szenischen Lesung zur Aufbereitung des Holocausts ein. Beim Lesewettbewerb WOM (Wabern Open Mike) kann jeder spontan Texte von drei Minuten Länge vortragen. Bewertet werden die Beiträge von einer Jury und dem Publikum.

Der letzte Tag der Waberner Kulturwoche ist dann wieder den Kindern gewidmet. Zu Gast ist diesmal das Figuren-Theater Künster aus Mayen mit dem Janosch-Stück „Oh, wie schön ist Panama“.

Meiste Veranstaltungen finden in der Mehrzweckhalle in Wabern statt

Da es im Herbst vermutlich wieder Corona-Auflagen für die Nutzung von Innenräumen gibt, werden die Veranstaltungen der Kulturwoche bis auf eine Ausnahme vorsorglich wie bereits 2021 in der Mehrzweckhalle stattfinden, so Waberns Bürgermeister Claus Steinmetz. Im Kulturraum im Bahnhof Wabern ist lediglich der Abend, den der Verein „Musikschutzgebiet“ (MSG) gestaltet, verortet. Die eingeladenen Musiker sollen vor allem junge Menschen ansprechen. „Es gibt einen regionalen Opener, der noch nicht feststeht“, sagt Jonas Hoppe vom MSG. Im Kulturbahnhof lasse sich eine schönere Konzertatmosphäre schaffen als in Halle.

Der erste Abend der Kulturwoche gehört traditionell dem Geschichts- und Kulturkreis Wabern. Dieser hat Sören Flimm und Nils Hoffmann eingeladen. Die beiden präsentieren „Welthits aus dem Wohnzimmer“.

Kulturwoche: Musiker und Künstler aus nah und fern

Bei der Kulturwoche Wabern sind nicht nur bekannte Gäste dabei, sondern auch Künstler aus der Region. Etwa Pianistin Alida Scheibli aus Niedervorschütz, Musiker Rüdiger Brinkmann aus Zennern, Autor Michael Meinicke aus Uttershausen und Sören Flimm aus Neukirchen. Ziel der Veranstaltungsreihe sei es, den Kulturraum im Bahnhof Wabern zu beleben. Deshalb soll die Kulturwoche künftig auch wieder vollständig dorthin zurückkehren, so Steinmetz.

Die Planungen für die Kulturwoche 2023 haben begonnen. Man plane mit Kabarettist Florian Schröder. Außerdem wurde Anny Hartmann, ebenfalls Kabarettistin, gebucht. (Christina Zapf)

Programm und Karten: kulturwoche-wabern.de, wabern.de und Tel. 05683/50 09 35.

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