Serie „Jahresausblick“

Medizin auf dem Land: Wabern freut sich aufs Gesundheitszentrum

So soll das Gesundheitszentrum in Wabern am Ende aussehen: Im linken Trakt entsteht das Ärztehaus, rechts sind die Tagespflege und der ambulante Pflegedienst der Diakonie untergebracht.
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So soll das Gesundheitszentrum in Wabern am Ende aussehen: Im linken Trakt entsteht das Ärztehaus, rechts sind die Tagespflege und der ambulante Pflegedienst der Diakonie untergebracht.

Auch abseits der CoronaPandemie stehen in den Kommunen wichtige Projekte und Themen an. Wir geben einen Überblick. Heute: Wabern.

Wabern – Vor allem in Sachen medizinische Versorgung in der ländlichen Region will Wabern in diesem Jahr noch so einiges auf den Weg bringen. Aber auch zahlreiche andere Projekte stehen auf dem Plan. Ein Überblick.

Jahresausblick Wabern: Politik

In Wabern steht in diesem März nicht nur die Kommunalwahl, sondern auch die Bürgermeisterwahl an. Claus Steinmetz kandidiert zum zweiten Mal – anders als vor gut fünf Jahren ohne Gegenkandidaten.

Jahresausblick Wabern: Medizin

Eines der größten Projekte, das Wabern in diesem Jahr bewegt, ist der Bau des Gesundheitszentrums an der Kurfürstenstraße, an dessen Gestaltung maßgeblich auch Hausarzt Dr. Philipp Klapsing beteiligt ist.

Inklusive einer Tagespflege und eines ambulanten Pflegedienstes der Diakonie soll das Gesundheitszentrum die Gemeinde in Sachen medizinischer Nahversorgung nach vorne bringen. Im September 2021 soll das Drei-Millionen-Euro-Projekt fertig sein.

Jahresausblick Wabern: Bauen und Wohnen

Über das Gesundheitszentrum hinaus soll außerdem in diesem Jahr ein Haus mit 21 Wohnungen der Baunataler Diakonie Kassel (BDKS) fertiggestellt werden – ebenfalls an der Kurfürstenstraße. Die Straße steht auch für ein Wohnprojekt im Fokus, bei dem Wohnungen beispielsweise für Singles und Rentner entstehen sollen.

Eine weitere große Investition, die die Gemeinde in Angriff nimmt, ist der Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Uttershausen. Für das etwa 700 000 Euro schwere Vorhaben muss die alte Kita im Ortsteil abgerissen werden.

Bauen und Wohnen – vor allem in privater Hinsicht – ist ein zentrales Thema in Wabern. So soll es ein ganzheitliches Konzept geben, in dem es um potenzielle Siedlungsflächen und Vorschläge für die Aufstellung von Bebauungsplänen in den Ortsteilen gehen soll.

Jahresausblick Wabern: Gemeindeleben

Das Projekt Dorfmoderation, das Homberg und Wabern gemeinsam angestoßen haben, soll Bürger mit ihren Ideen zu Wort kommen lassen. In der vergangenen Waberner Gemeindevertretersitzung wurden zwei Projekte in den Fokus genommen, die nun für insgesamt 60 000 Euro umgesetzt werden sollen.

Dies ist zum einen die Entwicklung des Parks in Falkenberg. Bedingt durch Corona-Beschränkungen, haben dort Veranstaltungen und Gottesdienste stattgefunden. Der Plan: Das Rondell soll mit einer Überdachung versehen werden. Darüber hinaus denkt man auch über ein Wassertretbecken und eine Boule-Bahn nach.

Das zweite Projekt soll in Hebel realisiert werden. Und zwar im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses. Der Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses mit der Terrasse sei aufgrund der Größe und Gestaltung für eine Nutzung bei Veranstaltungen wenig geeignet, heißt es. Der Ortsbeirat schlug daraufhin eine offenere Gestaltung mit einem größeren Flächenangebot vor. Darüber hinaus soll auf der umliegenden Fläche einige Spielgeräte für Kinder aufgebaut werden, die bei Veranstaltungen dann genutzt werden könnten.

Um das Gemeindeleben attraktiver zu machen, steht im laufenden Jahr außerdem die Konzeptionierung einer Skateranlage auf dem Programm. Außerdem wird darüber nachgedacht, wie sich etablierte Veranstaltungen wie die Kulturwoche oder das kommunale Wirtschaftsgespräch in Coronazeiten umsetzen lassen.

Jahresausblick Wabern: Natur

Zu den größten Investitionsmaßnahmen des Jahres 2021 gehört auch die Renaturierung der Schwalm und der Eder. Insgesamt werden für die Arbeiten an der Schwalm rund 500 000 Euro und für die Arbeiten an der Eder 400 000 Euro eingeplant. Die Kosten werden eins zu eins vom Land Hessen übernommen.

Von Daria Neu

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