Weitere Rüben für Produktion erwartet

Waberner Zuckerfabrik: Kampagne endet erst im Januar

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Wabern. Die Kampagne in der Zuckerfabrik Wabern geht bis ins neue Jahr. Erst um den 10. Januar 2019 herum wird die Produktion bei Südzucker eingestellt, sagt Peter Fecke auf HNA-Anfrage.

Ursprünglich war der Leiter der Rübenabteilung von einem Kampagnenende zu Silvester ausgegangen.

Der durchschnittliche Ertrag fällt mit 67 Tonnen pro Hektar schlechter aus als erwartet. Im September war Fecke noch zuversichtlich, dass der Ertrag 69 Tonnen pro Hektar betragen könnte. Die Zuckerrüben haben jedoch nicht so stark zugelegt. „Im September, Oktober und November war es trocken“, berichtet Fecke. Insgesamt fallen die Erträge von Schlag zu Schlag, von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich aus – je nach Boden und Niederschlag reicht das Spektrum „von schlecht bis sehr gut“. Dies liege an den Bedingungen und nicht an den Landwirten, betont Fecke.

Zwar sind die Rüben in diesem Jahr kleiner als sonst, dafür ist aber ihr Zuckergehalt höher. Er liegt laut Fecke knapp unter 20 Prozent. Das Werk in Wabern profitiert von einer guten Auslastung im Südzucker-Werk Warburg. Ein Teil der Rüben, die für das Werk in Nordrhein-Westfalen bestimmt waren, werden doch in Wabern verarbeitet. „Die Rüben werden so verteilt, wie es für die Logistik und Lagerung am Besten passt“, erklärt Fecke. 

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