Neues Feuerwehrfahrzeug für Dorla für fast 80 000 Euro – Auto voller Technik

Wasser jetzt immer dabei

Auf dem neuesten Strand: Die Feuerwehr im Gudensberger Stadtteil Dorla verfügt jetzt über ein neues Fahrzeug mit Wassertank. Auf dem Foto Wehrführer Frank Theis (links) mit einem Teil der Mannschaft vor dem TSF-W nach der Übergabe. Foto: B. Völske

Dorla. Wenn die Feuerwehr aus Dorla künftig alarmiert wird, wird sie ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) nutzen können und damit gleich einen Wasservorrat von 750 Litern an Bord haben. Das Fahrzeug wurde am Samstag offiziell in Dienst gestellt, das alte TSF nach 26 Jahren ausgemustert.

Um die Feuerwehren auf modernem Stand zu halten, unterstützt das Land Hessen die Anschaffung, indem sie das Fahrgestell zur Verfügung stellt, Wert etwa 40 000 Euro.

Für die Finanzierung des Aufbaus ist die Stadt Gudensberg zuständig, die den Auftrag an eine Fachfirma vergab und dafür 37 000 Euro zahlte. Hinzu kommen noch Investitionen für feuerwehrtechnische Beladung im Wert von 1500 Euro.

Das Fahrzeug ist ausgestattet mit neuester Technik und verfügt über einem 750-Liter- Wassertank. Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner übergab das Fahrzeug an die Feuerwehr Gudensberg-Dorla. Wehrführer Frank Theis nahm symbolisch einen Zündschlüssel entgegen. Frank Theis und Ortsvorsteher Dr. Karsten Heyner betonten, dass dieses Fahrzeug zum Schutz für die Bevölkerung von Dorla und Gudensberg angeschafft worden sei und nicht für die Feuerwehr.

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr“ sei der Wahlspruch der Freiwilligen Feuerwehrfrauen und Männer, so Pfarrerin Birgit Nocht. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Freiwilligen sei sehr hoch einzuschätzen, helfe sie doch Menschen und auch Tieren in No

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug ist, wie sein Vorgänger, für eine Mannschaft von sechs Feuerwehrmännern und -frauen, also eine Staffel, ausgelegt. Die Beladung reicht für eine Gruppenstärke.

Einsatztaktisch ist es aufgrund seines Wassertanks für die Brandbekämpfung konzipiert, ist aber auch für kleinere technische Hilfen geeignet. Zur Ausstattung in der Mannschaftskabine gehört unter anderem der Fahrzeugfunk, Handsprechfunkgerät für den Staffelführerführer, Kartenmaterial, Sanitäts- und Absperrmaterial. (red)

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