Förderprogramm ermöglicht Investitionen in Höhe von 1,7 Millionen Euro

Es wird energetisch saniert

Borken. In Borken wird demnächst viel Geld in Sanierungsarbeiten an Gebäuden fließen. 1,7 Millionen Euro sollen dafür ausgegeben werden. Die Stadt muss dafür 200 000 Euro zahlen. Den Rest stemmen Bund und Land. Die Parlamentarier beschlossen dies einstimmig.

„Das Investitions-Programm sieht vor allem energetische Sanierungen vor“, sagte Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm. Teilweise 30 Jahre und älter seien die Heizungen und Kessel in einigen Dorfgemeinschaftshäusern (200 000 Euro).

Die Sanierung des Borkener Rathausdachs ist der größte Posten (600 000 Euro). Es folgen die Fassadenerneuerung des Hallenbades (250 000 Euro). In den Kindergärten soll mit Dämmungen und neuen Fenstern viel Energie gespart werden. Die Kleinengliser Kindertagesstätte erhält den größten Betrag (300 000 Euro) für Sanierungen.

Borken sei gut bedacht worden mit der Förderung, sagte Dagmar Neupärtl (SPD). Einige Posten seien schon im laufenden Haushalt eingearbeitet. Das sei alles gut angelegtes Geld, und viele Investitionen könnten nun angegangen werden. „Da sind wir dafür“, erklärte sie. 19,6 Millionen Euro fließen aus dem Programm in die Kassen der Kommunen des Landkreises.

Wie Stefan Wiegand (FWG) ausführte, seien viele Posten bereits im städtischen Haushalt enthalten. Der größte Brocken sei die Sanierung des Dachs am Rathaus, aber auch wichtig. Die meisten Vorhaben seien nachhaltig und sparten Energie.

Heinrich Hesse (CDU) wies auf die „enormen Investitionen“ hin, die das Land und der Bund aufgelegt haben. „Wir wären dumm, wenn wir diese Chance nicht nutzen würden, bei dem kleinen Eigenanteil.“ (zty)

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