450 Schüler der Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar beschäftigten sich mit Ressourcen

So wirkt der Öko-Fußabdruck

Es ging um Ressourcen: Björn Wiele moderierte mit Hilfe von Stefan Simonis und Benjamin Kühn (von links) die drei Veranstaltungen an der Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar. Foto: Eberlein

Fritzlar. Wie wollt Ihr leben? Was sind Ressourcen? Wie sind sie verteilt und was hat das mit jedem einzelnen Menschen zu tun? Um diese und andere Fragen ging es für 450 Schüler der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar.

Politologe Björn Wiele, Biologe Stefan Simonis und Nachhaltigkeitsmanager Benjamin Kühne vom Verein für Jugend- und Erwachsenenbildung „Die Multivision“ waren an der Schule zu Gast. „Fair Future II“, lautet der Titel der Veranstaltung, unterstützt durch die Stiftung der Deutschen Bahn.

Die Experten erklärten den jungen Menschen die Bedeutung des „Ökologischen Fußabdrucks“ und sprachen über nachhaltiges Handeln und Umgang mit der Welt.

„Wie wollt ihr in Zukunft leben?“, lautet die zentrale Fragestellung, auf die ein Film, der den Schülern gezeigt wurde, aufbaut. Der Ökologische Fußabdrucks ist eine anschauliche Größe des Verbrauches natürlicher Ressourcen eines jeden einzelnen Menschen. Mit ihm soll gezeigt werden, wie achtlos viele mit der Erde umgehen. Je größer der Fußabdruck ist, desto mehr Ressourcen werden verbraucht und fehlen an anderer Stelle. Gesunde Nahrung, saubere Luft und schadstofffreies Wasser braucht man aber zum Leben. Werde der übermäßige, Verbrauch dieser „Lebensmittel“ nicht gestoppt, werde ihr Vorkommen bald knapp, und irgendwann sei das Leben auf der Erde nicht mehr möglich sein, so eine Aussage des Films.

Die Veranstaltung habe einige der Schüler zum Nachdenken gebracht, sagte Herbert Berthold, Abteilungsleiter der Fachoberschule für Wirtschaft und Agrarwirtschaft. Ökologische Themen seien sowohl in allgemeinbildenden, als auch in den naturwissenschaftlichen Fächern Unterrichtsinhalt. Die Veranstaltung habe beigetragen, die Thematik zusätzlich eindrucksvoll darzustellen.  

Von Christl Eberlein

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