Elke Braun ist neue Direktorin der Osterbachschule in Homberg

Die Wohlfühl-Direktorin

Möchte den Kindern eine gute Atmosphäre bieten: Elke Braun mit Leni Mannheim (von links, 9), Fynn Lasse-Böhm (10), Calvin Rothamel (9) und Julian Rosenthal (9). Foto: Dittrich

Homberg. Eines ist Elke Braun ganz wichtig: „Die Kinder müssen sich wohlfühlen.“ Eine Schule sei immer auch ein Lebensmittelpunkt der Kinder, die eben auch Herzlichkeit und Wärme bieten müsse. Braun ist bereits seit April die neue Direktorin der Osterbachschule in Homberg.

Durch die vielen Veränderungen in den vergangenen Jahren sei dieser Anspruch nicht immer leicht zu verwirklichen, so die neue Direktorin. Integration und Inklusion seien die neuen Herausforderungen, der sich die Schulen stellen müssen. Braun, die seit vielen Jahren die Grundschule in Falkenberg geleitet hat, sieht die Schule in Homberg auf einem guten Weg. Das Angebot sei groß und vielfältig, man habe frühzeitig mit Umstellungen begonnen.

Aufgewachsen ist die 57-jährige in Gudensberg. Inzwischen lebt sie seit vielen Jahren mit ihrem Mann Volker Braun, der ihr Vorgänger an der Osterbachschule war, in Knüllwald-Remsfeld. Von sich selber sagt sie: „Ich bin fest in der Region verwurzelt.“ Studiert hat sie in Kassel Mathe und Deutsch. Ihre erste Station als Lehrerin war die Schule in Fritzlar. Sie ist außerdem Mutter von zwei Kindern.

29 Jahre in Falkenberg

Auch als Direktorin ist Braun bereits bewandert: Sie war insgesamt 29 Jahre Direktorin der Grundschule in Falkenberg, bevor sie nach Homberg wechselte. Kommissarisch leitete sie seit der Verabschiedung ihres Mannes beide Schulen gleichzeitig. Natürlich habe es auch immer wieder einen Austausch zwischen ihr und ihrem Mann gegeben.

Eine große Umstellung für die neue Direktorin: Jetzt ist sie für rund 250 Schüler und 23 Kollegen verantwortlich – in Falkenberg waren es nur um die 50 Schüler, die sie auf ihrer schulischen Laufbahn begleitete.

Allerdings sei die Arbeitsatmosphäre in der Schule sehr gut. Der Wechsel von Falkenberg sei fließend gewesen. „Es gab immer Kooperationen untereinander.“ Der fließende Übergang sei auch emotional für sie sehr gut gewesen: „Ich konnte mich über das Jahr verabschieden.“

Von Benedikt Dittrich

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