Unterkunft auf ehemaligem Kasernengelände

Wohnungen für bis zu 120 Flüchtlinge

Fritzlar. In Fritzlar sollen am Wochenende bis zu 150 Flüchtlinge ankommen. Der Schwalm-Eder-Kreis hat eine entsprechende Ankündigung vom Regierungspräsidium Gießen erhalten.

Die Hilfesuchenden werden in der Notunterkunft im ehemaligen Proviantamt untergebracht, schreibt der Landkreis in einer Mitteilung. Derzeit leben in der Notunterkunft 149 Menschen. Ausgelegt ist die vom Malteser Hilfsdienst betriebene Einrichtung für bis zu 500 Menschen.

Neben der Notunterkunft in Fritzlar besteht eine weitere im ehemaligen Chinapark in Ziegenhain. Dort sind nach Angaben des Landkreises derzeit 304 Flüchtlinge untergebracht.

Ziel ist es, die Flüchtlinge später in Wohnungen unterzubringen. Der Kreis hat jetzt ein Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände am Flugplatz in Fritzlar angemietet. In dem Haus sollen 24 Wohnungen entstehen. In die Wohnungen können jeweils bis zu fünf Asylbewerber ziehen.

Insgesamt werden in dem Gebäude maximal 120 Flüchtlinge leben, teilt die Kreisverwaltung auf HNA-Anfrage mit. Bislang seien sechs Wohnungen bezogen. Die weiteren 19 Wohnungen müssten noch eingerichtet werden. Betreut werden die Flüchtlinge auf dem ehemaligen Kasernengelände durch die Orientierungshelfer des Kreises und dem Fritzlarer Arbeitskreis Flüchtlingshilfe. (akl)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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