Die Jungtiere sind flügge geworden – Autofahrer werden um Vorsicht gebeten

Zehn Störche sind Rekord

Unterwegs in den Schlämmteichen an der Waberner Zuckerfabrik: Andrea Krüger-Wiegand hat die flügge gewordenen Jungstörche fotografiert. Foto: Krüger-Wiegand/nh

Wabern. Storchenrekord in Wabern: Zum allerersten Mal sind in diesem Jahr zehn Jungstörche flügge geworden. Sie streifen jetzt auf der Suche nach Nahrung durch die Waberner Ebene.

Die Jungstörche seien inzwischen alle flügge geworden, berichten die Vogelschützer Andrea Krüger-Wiegand und Manfred Gunia. Mit zehn seien es so viele wie nie zuvor in Wabern.

Andrea Krüger-Wiegand, Mitstreiterin von Gunia, hat einige von ihnen nahe der Zuckerfabrik fotografiert.

Nach langer Zeit war Waberns ältester Storchenhorst in der Ederaue in diesem Jahr wieder einmal mit vier Jungstörchen besetzt. Im Horst der Firma Blecher und der Nistanlage der Familie Riedinger sind es jeweils drei ausgeflogene Jungvögel, hat Gunia gezählt.

Auf den teils schon abgeernteten Feldern finden sie jetzt wieder ein reichhaltiges Angebot an Nahrung. Schließlich müssen zusammen mit den Elterntieren nun 16 Schnäbel gefüllt werden

Erfolgsprojekt seit 2002

Das mache wieder einmal die Verantwortung zur Erhaltung und zum Schutz der Nahrungsgebiete deutlich, schreibt Gunia. Das sei wichtig, um auch in Zukunft den Anblick der herrlichen Schreitvögel genießen zu können. Der Brutstandort in Wabern sei eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes seit dem Jahr 2002, bilanziert der Naturschützer, der auch eine Auffangstation für Störche betreibt.

Gunia bittet wegen der Jungstörche Autofahrer um besondere Aufmerksamkeit. Da die Jungtiere noch recht unerfahren seien und ihre fliegerischen Fähigkeiten erst noch vollständig erlernen müssten, sei Vorsicht geboten. Gerade wenn Störche in der Nähe der Fahrbahn gesichtet würden, sollten Autofahrer langsam fahren und auf die Vögel achten. (ode) www.weissstorch-wabern.de

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