Neues Geoparkzentrum wurde in Borken vorgestellt: Aus den Tropen hinein in die Eiszeit

Zwischen Braunkohle und Kies

Die Akteure des Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue von links Sonja Pauly vom Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue, Geologe Dr. Sven Bökenschmidt, Projektleiter des Nationalen Geoparks GrenzWelten Norbert Panek sowie die beiden Geoparkbeauftragten Ingrid Pütz und Horst Schönhut. Foto: nh

BORKEN. Die Region wird zum Geoparkzentrum. „Das neue Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue hat bereits jetzt echte Pfunde, wie das Hessische Braunkohle-Bergbaumuseum in Borken, das Regionalmuseum in Fritzlar, das Steinkistengrab bei Züschen oder die Altenburg mit Ringwallanlage bei Neuental-Römersberg aufzuweisen“, sagte der Borkener Bürgermeister Bernd Heßler.

Der Geologe Dr. Sven Bökenschmidt und Norbert Panek, Projektleiter des Nationalen Geoparks GrenzWelten stellten mit Sonja Pauly vom Verein Regionalentwicklung Schwalm-Aue das Projekt in Borken vor.

Die vorhandenen Attraktionen gelte es durch weitere Sehenswürdigkeiten zu ergänzen und zu entwickeln. Eine Idee der Verantwortlichen ist beispielsweise das Thema Kiesabbau in Wabern. Vorstellbar wäre eine Aussichtsplattform auf der Großenengliser Platte auf der einer Dauerausstellung zu sehen ist.

Außerdem könnten Geopfade mit Infotafeln eingerichtet werden und Veranstaltungen zu geologischen Themen angeboten werden. Für solche Projekte gibt es Geld aus dem Leader-Programm. Das Leader-Programm ist eine Initiative der Europäischen Union mit der die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum gefördert wird.

„Das neue Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue muss mit Leben gefüllt werden. Dafür benötigen wir die Unterstützung vieler Menschen, Vereine und Unternehmen“, sagte Sonja Pauly. Ihr Aufruf zur Mitarbeit fand Gehör in Borken. Viele der Teilnehmer trugen sich nach der Veranstaltung ein, um das Geoparkzentrum mit zu entwickeln. Anfang des kommenden Jahres ist ein weiteres Treffen geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

In Borken wurden außerdem die beiden Geoparkbeauftragten, Horst Schönhut für die Leader-Region Schwalm- Aue und Ingrid Pütz für Fritzlar vorgestellt. Sie sind Bindeglied zwischen dem Geoparkzentrum Eder- und Schwalm-Aue und der Gesamtprojektleitung. (red/) Information: Verein Regional-entwicklung Schwalm-Aue, Sonja Pauly, Tel. 05682/808161

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