Europäische Investitionsbank

100-Millionen-Kredit: Geldspritze für die Forschung von Ottobock

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Besiegelten die Zusammenarbeit zwischen Ottobock und der Europäischen Investitionsbank: (von links) Dr. Andreas Goppelt (Ottobock), Sandrine Croset (Direktorin der Investitionsbank), Jörg Wahlers (Ottobock-Finanzchef) und Dr. Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der EU Kommission in Deutschland.

Um den Bereich "Life Sciences"  auszubauen, stellt die Europäische Investitionsbank der Ottobock-Gruppe ein Darlehen von bis zu 100 Millionen Euro bereit.

Mit dem Kredit wird der weltweit führenden Hersteller und Anbieter von Prothesen, Orthesen und Rollstühlen bis 2022 sein europäisches Programm für Forschung, Entwicklung und Innovation finanzieren.

Dabei geht es um verschiedene neue Produkte und Produktverbesserungen mit besonderem Schwerpunkt auf den Bereichen Prothetik, Orthetik und menschliche Mobilität. Das Darlehen der Bank der Europäischen Union wird durch den Fonds für strategische Investitionen (EFSI), dem Kernstück der Investitionsoffensive für Europa, abgesichert. 

100-Millionen-Darlehen für Ottobock: Europäische Wirtschaft soll wettbewerbsfähiger werden

Mit ihren Finanzierungen trage die Europäische Investitionsbank (EIB) dazu bei, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle sagte dazu: „Ohne Innovation ist ein wirtschaftliches Überleben in dieser Branche nicht möglich. Daher sind hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in Technologie unverzichtbar.“

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni machte deutlich, dass dieser Kredit dazu beitrage, die Ottobock-Belegschaft mit mehr als 7000 Mitarbeitern zu stärken. Gentiloni: „Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung bleiben europäische Unternehmen an der Spitze des technologischen Fortschritts und erhöhen so ihre Wettbewerbsfähigkeit.“

Ottobock-Finanazchef: Produkte sollen noch nutzerfreundlicher werden

Ottobock-Finanzchef Jörg Wahlers freut sich über die Unterstützung: „Unser Ziel ist es, die Nutzung von Produkten aus den Bereichen Orthetik und Prothetik sowie von Rollstühlen durch hochmoderne Technologien noch leichter und intuitiver zu machen.“

Ottobocks technischer Direktor Dr. Andreas Goppelt ist sich mit Blick auf die künftigen Produkte des Unternehmens sicher: „Auch in den kommenden Jahren werden die Nutzerinnen und Nutzer dank Digitalisierung und künstlicher Intelligenz weitere bahnbrechende Erfolge erleben. Die Unterstützung der Investitionsbank ist dabei eine enorme Hilfe für uns.“

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