Ottobock und Zufall leisten Soforthilfe

100 Rollstühle aus Göttingen für Opfer der Explosion von Beirut

Soforthilfe:  Annette Otte und Florian Grewe von Zufall sowie Oliver Jakobi und Karsten Ley von Ottobock.
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Leisten Soforthilfe mit dem Versand von über 100 Rollstühlen (von links): Annette Otte und Florian Grewe von Zufall sowie Oliver Jakobi und Karsten Ley von Ottobock.

Das Medizintechnikunternehmen Ottobock aus Duderstadt hat nach eigenen Angaben mehr als 100 Rollstühle als Soforthilfe nach Beirut geschickt.

Duderstadt/Göttingen – Bei der Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt waren tausende Menschen verletzt worden, so Firmenchef Hans Georg Näder. „Der Großteil der Bevölkerung im Libanon lebt in Beirut. So ist fast jede Familie von der Katastrophe betroffen“, sagt er.

Die Rollstühle wurden bereits in Göttingen in einen Container geladen. Sie werden nach Hamburg transportiert und von dort verschifft. Da der Hafen von Beirut geschlossen ist, werden die Container in dem etwa 80 Kilometer entfernten Hafen von Tripoli entladen. Die Göttinger Spedition Zufall wickelt den Transport ab. „Wir werden dann vor Ort mit Hilfsorganisationen sprechen, inwieweit weitere Versorgungen, besonders mit Prothesen, nötig sind“, sagt Karsten Ley, Vorstandsvorsitzender von Ottobock.

Das Medizintechnikunternehmen koordiniert das Hilfsprojekt. Es ist Weltmarktführer für Prothesen und technische Orthopädie. Bereits seit 2015 unterstützt Ottobock besonders Kinder und Jugendliche in Katastrophengebieten. (fab/epd)

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