1800 Schüler wollen Wissenschaft

Voll besetzt: Rund 420 Schüler, Lehrer und Interessierte verfolgen die Vorlesung über Krebsfoschung, im großen Hörsaal der Fakultät der Geowissenschaften und Geographie. Foto: Hühne

Göttingen. Wenn Wissenschaftler Schülern ihre Forschungthemen vorstellen, bedeutet das nicht immer verstaubte Präsentationen und unverständliche Thesen. Das zeigten einmal mehr die Vorlesungen des Science Festivals des Göttinger Experimentallabors für junge Leute (Xlab).

Insgesamt 1800 Schüler aus 24 Klassen kamen zum Teil aus Wolfsburg und Hamburg angereist, um die sieben Vorträge zu aktuellen Themen der Wissenschaft zu hören.

Krebsforscherin Ethel-Michele de Villiers erklärte den Zusammenhang von viralen Infektionen und Krebserkrankungen. Der wohl bekannteste Infektionserreger sei der Papillomvirus, im Volksmund die Warze. Mit anatomischen Bildern der Infektionen sorgte die Wissenschaftlerin für Schauermomente in den Reihen der jungen Leute.

Xlab Biologielehrer Paul Mühlenhoff lobte indes die Wissbegier der Schüler. Sie „sind unglaublich interessiert und stellen oft auch kritische Fragen an die Wissenschaftler“.

Der für 420 Zuhörer ausgelegte Hörsaal in der Fakultät der Geowissenschaften und Geographie war zu vielen Vorträgen sehr gut ausgelastet, resümierte Xlab Pressesprecherin Christine Battmer. Besonders erfreut bemerkte sie das diesjährige Interesse der Göttinger Schulen, das im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen sei. Welche Vorträge im kommenden Jahr angeboten werden – das Science Festival jährt sich zum zehnten Mal – stehe derzeit noch nicht fest. (sjh)

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