Göttingen

24 Autoren kommen zum „Boxenstopp“ vom Literarischen Zentrum Göttingen: Letzte Termine

Ein Schild mit der Aufschrift „Literatisches Zentrum“ an einer roten Backsteinwand
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„Boxenstopp“ für Schreibende: Literarisches Zentrum bringt 24 Autoren zusammen.

Beim „Boxenstopp“ des Literarischen Zentrums Göttingen lesen verschiedene Autoren aus ihren Texten. Zwei Möglichkeiten teilzunehmen, gibt es für Interessierte noch.

Göttingen – Danach sehnen sich nach der langen Zeit der nicht-präsenten Veranstaltungen und Tagungen auch viele Autorinnen und Autoren: einem Kongress für Schreibende. Das Literarische Zentrum Göttingen bietet genau das.

Beim Titel der Veranstaltung am Freitag, 18. Juni, im Dots und am Samstag, 19. Juni, in der Kulturkirche Nikolausberg in der Motorsportsprache bedient: das Projekt heißt „Boxenstopp“ und bringt 24 Autoren zusammen. Sie lesen aus ihren Büchern und Texten.

„Boxenstopp“ des Literarischen Zentrums Göttingen: „Wiedererlernen der Begegnung im öffentlichen Raum“

„Im besten Fall finden sich bei so einem Treffen wie dem „Boxenstopp“ Verbündete“, antwortet Jonas Lüscher auf die Frage, was er sich von dem Projekt erhofft. Generell aber ist Lüscher besonders wichtig, so ein Zusammentreffen mit anderen Schreibern erleben zu können.

Kathrin Röggla spricht von einem „Wiedererlernen der Begegnung im öffentlichen Raum“, Tristan Marquardt möchte „über den eigenen Tellerrand gucken“ – all das und noch mehr soll der „Boxenstopp“ leisten, wie die Verantwortlichen im Literarischen Zentrum sagen.

„Boxenstopp“ des Literarischen Zentrums Göttingen: Standortbestimmung, Selbstbefragung, Gespräch

Zentral ist aber auch, dass diese Zeit mit der Klimakrise und Pandemie etwas mit allen Menschen macht, natürlich auch mit den Literaten und der Literatur. Wie kann, soll, will das literarische Schreiben auf die Umbruchsituation reagieren, in der wir uns gerade zu befinden scheinen? Wie sieht sich die Literatur jetzt und in den kommenden Jahren?

Als Standortbestimmung, Selbstbefragung und als offenes Gespräch will der „Boxenstopp“ Überlegungen zu den Texten der 2020er Jahren anregen – „drum haben wir diejenigen eingeladen, die diese Texte produzieren. Wir freuen uns sehr auf die Autorinnen und Autoren“, sagt Amelie May vom Literarischen Zentrum.

„Boxenstopp“ des Literarischen Zentrums Göttingen: Anmeldung für Samstagstermin

Dabei sein werden Fatma Aydemir, Shida Bazyar, Sonja vom Brocke, Helene Bukowski, Carolin Callies, Safiye Can, Raphaela Edelbauer, Roman Ehrlich, Marius Goldhorn, Joshua Groß, Juan S. Guse, Anja Kampmann, Christine Koschmieder, Jonas Lüscher, Tristan Marquardt, Ronya Othmann, Hendrik Otremba, Annette Pehnt, Kathrin Röggla, Mithu Sanyal, Marlene Streeruwitz, Nils Trede, Christian Uetz und Anja Utler.

Seit Ende März schon stimmt das Literarische Zentrum mit dem Podcast auf das Finale des Projekts am Wochenende ein. Jüngst wurde die letzte Episode mit Felicitas Hoppe als Gast veröffentlicht.

Für die Veranstaltung am Samstag in der Nikolausberger Kirche ab 20 Uhr sollte man sich anmelden unter nikolausberg.goettesdienst-besuchen.de. Workshop und Lesungen im Dots laufen am Freitag von 14 bis 22 Uhr. Infos gibt es unter literarisches-zentrum-goettingen.de. (Thomas Kopietz) 

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