78:77 in Vechta! BG Göttingen feiert dritten Sieg in Serie

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Bleib’ hier, du Ball! Göttingens Jesse Sanders (25) hat Vechtas Routinier Derrick Allen abgehängt. Links Darius Carter.   

Vechta/Göttingen. Die BG Göttingen feierte beim 78:77 (36:43) bei Rasta Vechta ihren bereits sechsten Auswärtssieg in der Basketball-Bundesliga und gleichzeitig den dritten Erfolg in Serie.

In der ersten Halbzeit lag die BG mit 17 Punkten zurück, kämpfte sich dann aber stetig nach vorn. Mathis Mönninghoff sicherte den Veilchen 14,4 Sekunden vor Schluss den Sieg mit einem verwandelten Dreier aus der linken Ecke.

Zum 88.Mal in Folge war der Rasta-Dome mit 3140 Zuschauern ausverkauft, die einheimischen Fans ließen ihre Mannschaft nicht hängen. Klar, dass sich die Rasta-Männer nochmal mit einer guten Leistung im letzten Heimspiel aus der 1. Liga verabschieden wollten. Und so legte Vechta auch gleich mal los – mit voller Pulle. Frank Gaines, der Mann mit der Nummer Null auf dem Rücken, traf zweimal, Rasta führte mit 10:0. Erst nach genau 3:20 Minuten gelang Jesse Sanders der erste Korb für die Veilchen zum 2:12. Mathis Mönninghoff versenkte den ersten Dreier für die BG zum 7:12, doch auch danach tat sich sein Team schwer. Vechta verteidigte hart, die Göttinger kamen nicht in den Rhythmus. Rasta dafür umso mehr, 23:15 nach den ersten zehn Minuten.

Larry Gordon eröffnete Abschnitt zwei per Dreier und die Veilchen knickten immer mehr ein, weil sie Rasta in der Defensive nicht zu stoppen vermochten. Nach Raschaun Broadus‘ Dreier nahm Roijakkers seine erste Auszeit. Göttingens Nachwuchsmann Joanic Grüttner steuerte seinen geschätzt ersten Bundesliga-Dreier bei, doch die Gäste blieben noch weit im Hintertreffen. Mit drei Freiwürfen (beim Dreierversuch gefoult) brachte Mönninghoff die Roijakkers-Mannschaft auf 26:40 heran, sofern man bei diesem Rückstand davon sprechen kann.

Aber zumindest wurde es nun etwas besser bei den BGern, Adam Waleskowski verringerte die Rasta-Führung bis zur Halbzeit auf 43:36. Bei der Bg fehlten bis dahin die Kleinigkeiten, die eben erledigt werden müssen, um auch bei einem Absteiger zu bestehen. Bezeichnend die Trefferquoten: Rasta traf 54 Prozent seiner Würfe, die BG lediglich 35. Ähnlich krass sah es bei den Dreiern: 60 zu 20 Prozent für die Gastgeber.

Mit einem 6-0-Lauf startete die BG in die zweite Halbzeit. Rasta hielt kurz dagegen, doch beim 47:47 hatte Alex Ruoff zum ersten Mal überhaupt den Ausgleich geschafft. Benas Veikalas legte einen weiteren Dreier zum 50:50 nach, ehe Vechta durch Broadus wieder 56:52 vorn lag. Die BG bekam das Match jetzt weitaus besser in den Griff, und 40 Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts netzte Jesse Sanders mit zwei Freiwürfen zur ersten Göttinger Führung beim 58:57 ein. 59:59 nach 30 Minuten, das ließ hoffen für das letzte Viertel.

Im Schlussdurchgang ließ die BG die Gastgeber erneut auf 67:61 enteilen. Zudem häuften sich nun auch die Fouls, dreimal kreideten die Schiris den BGern fragwürdige Offensivfouls an, für Waleskowski war nach 36 Minuten mit dem fünften Feierabend. In der „Crunch-Time“ benachteiligten die Referees Neubecker, Bänsch und Arik die Veilchen mehrfach, doch Mönninghoff traf 14,4 Sekunden vorm Ende zum 78:77. Die restliche Zeit konnte Vechta nicht mehr zum Sieg nutzen.

Am 1. Mai (Montag) schließt die BG die Saison mit dem Heimspiel gegen Braunschweig ab.

BG: Williams , Veikalas 7, Ruoff 9, Spohr , Carter 17, Schwarz , Mönninghoff 14, Waleskowski 13, Borchers , Sanders 13, Eatherton 2, Grüttner 3.

Beste Vechtaer: Gordon 17, Broadus 17, Gaines 14. (gsd)

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