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80 neue Kita-Plätze decken Bedarf in Göttingen weiter nicht ab

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Eröffnung der neuen „Kita Am Weendebach“ der Arbeiterwohlfahrt: Die Mädchen und Jungen waren dabei die Hauptdarsteller.
Eröffnung der neuen „Kita Am Weendebach“ der Arbeiterwohlfahrt: Die Mädchen und Jungen waren dabei die Hauptdarsteller. © Bernd Schlegel

Kita-Plätze sind in Göttingen heiß begehrt. Und: Weitere Angebote werden dringend gebraucht. Das wurde bei der Eröffnung einer Einrichtung in der Uni-Stadt deutlich.

Göttingen – 80 neue Kita-Plätze stehen mit der neuen Einrichtung „Am Weendebach“ im Göttinger Norden der Arbeiterwohlfahrt zur Verfügung. Doch das erweiterte Angebot reicht weiterhin nicht aus. Das wurde bei der offiziellen Eröffnung der Einrichtung deutlich.

Probleme gibt es insbesondere im Bereich der Krippenplätze. Denn mehr Eltern entscheiden sich für diese Betreuungsform. Und obwohl in der Uni-Stadt in den vergangenen Jahren neue Einrichtungen geschaffen wurden, besteht weiter Bedarf – gerade im Norden der Stadt.

In den vergangenen Jahren sind dort neue Siedlungen entstanden, und viele junge Familien sind nach Weende gezogen. Die neue „Kita Am Weendebach“ bietet bis zu 30 Krippen- sowie 50 Kindergarten-Plätze. Zwei Kindergarten-Gruppen laufen bereits, eine zweite Krippen-Gruppe startete im Sommer. Die Mädchen und Jungen werden von 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Insgesamt betreibt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sechs Kindertagesstätten in Göttingen und zwei in Bovenden. Weiterhin ist die AWO an zwei Ganztagsgrundschulen für die Betreuung am Nachmittag sowie die Junior-Clubs zuständig.

Göttingens Schuldezernentin Maria Schmidt kündigte an, dass noch weitere Kita-Plätze in Weende wegen des dort gestiegenen Bedarfs entstehen werden. Um das große Interesse an der Betreuung des Nachwuchses im Kita-Alter in Göttingen zu bündeln, betreibt die Stadtverwaltung inzwischen ein spezielles Internet-Portal. (Bernd Schlegel)

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