Geld für Gemeinschaftsaktion von Einheimischen und Flüchtlingen

9000 Euro für das Projekt FriedlandGarten

Spende für das Projekt Friedlandgarten: Albrecht Baetge (Dritter von links) überreichte den Projektleiterinnen Doro Pohl (links von ihm) und Heidrun Mitze (rechts neben ihm) den Spendenscheck über 9000 Euro. Mit ihnen freuten sich (von links) Martin Skowronek (LEB) und Reinhard Dickehuth (Ortsrat Friedland) sowie Friedlands Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (rechts). Foto: Schröter

Friedland. Ein Jahr ist es her, dass der Verein Ländliche Erwachsenenbildung in Südniedersachsen (LEB) das Projekt „FriedlandGarten“ gestartet hat.

Die Beteiligten können sich über eine Spende von 9000 Euro freuen. Überreicht wurde der Scheck von Albrecht Baetge von der ADM Hamburg AG, deren Schwerpunkt in Europa in der Verarbeitung von Raps und Soja zu Pflanzenöl und Futtermittel liegt.

Das Geld stammt aus dem „ADM Cares“-Programm, mit dem gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Umwelt und Soziales gefördert werden, die mit den Nachhaltigkeitszielen der ADM in Einklang stehen.

„Ziel des Spendenprogramms ist es auch, das Engagement für Gemeinde, in denen ADM-Kollegen arbeiten oder leben, zu stärken, indem ausgesuchte Initiativen und Organisationen, die zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und der Investition in Bildung beitragen, unterstützt werden“, sagte Baetge, der mit seiner Familie in Klein Schneen lebt.

Und genau das ist beim Projekt „FriedlandGarten“ der Fall. Auf einem 8000 Quadratmeter großen Gelände am Ortsrand von Friedland können seit Mai 2017 Einheimische und Menschen aus der Region mit Geflüchteten, die im nahen Grenzdurchgangslager leben, gärtnern. Die LEB hatte dafür eine Fläche gepachtet, die zuvor als Obstgarten genutzt wurde. Inzwischen sind dort zusätzlich Beete für Gemüse und Kräuter entstanden, die in Gemeinschaft und auch von Einzelnen bestellt und gepflegt werden.

„Nachdem die erste Saison sowohl im eigentlichen Sinne als auch was die Begegnungen und die Freude am gemeischaftlichen Gärtnern angeht schon viele Früchte getragen hat, wird durch diese finanzielle Unterstützung der Wunsch nach mehr Veranstaltungen und Workshops Wirklichkeit werden können“, freuten sich die Projektleiterinnen Heidrun Mitze und Doro Pohl.

Ein wichtiger Schwerpunkt werde dabei unter anderem die Förderung eines ökologischen Bewusstseins durch Insektenkunde, Bienen- und Wildbienenkurse sowie ein Fledermausprojekt sein. Außerdem sind Wild- und Heilkräuterworkshops sowie Sensen- und Obstbaumschnittkurse geplant. „Hauptaufgabe des Friedlandgartens wird weiterhin das interkulturelle gemeinschaftliche Gärtnern und das gemeinschaftliche Lernen in der Natur sein“, betonte Heidrun Mitze.

Das sei noch für zwei Jahre durch Fördergelder aus dem Leader-Programm, von de Gemeinde Friedland und den Nothilfefonds des Caritasverbundes Bistum Hildesheim gesichert. (per)

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