Abgeordnete fordern schnelles Ja zu Neubau fürs Technische Hilfswerk

Besuch beim THW: (von links) Geschäftsführerin Dagmar Thomitzek, der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler und der Göttinger THW-Ortsbeauftragte Gunnar Nussbeck. Foto: nh

Göttingen. Die Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass der Ortsverband Göttingen des Technischen Hilfswerks (THW) schnell einen Neubau bekommt.

Derzeit gibt es Abstimmungsprobleme zwischen Behörden (wir berichteten). Hintergrund ist, dass der Raumbedarfsplan für das THW noch nicht genehmigt ist. Deshalb müssen die Neubaupläne direkt vom Innenministerium abgesegnet werden. Das Projekt ist dringend: Die Unterkunft des Göttinger THW ist nicht mehr nutzbar. Deshalb musste die Hilfsorganisation in Container ziehen.

„Die derzeitige Unterbringung in Containern ist zwar übergangsweise tragbar, auf Dauer wird sie jedoch dem hohen Einsatz und ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder des THW nicht gerecht“, sagte Güntzler. Für einen schnellen Baubeginn steht die Genehmigung des Innenministeriums aus. Eine Entscheidung darüber soll ab Mitte Juli gefällt werden. Güntzler setzt sich mit einem Brief an das Bundesinnenministerium für eine positive Entscheidung ein. Dazu der Abgeordnete: „Ein rascher Neubau wäre für den Standort Göttingen enorm wichtig. Viele Mitglieder hier sind spezialisiert auf die Versorgung mit Trinkwasser nach Naturkatastrophen. Auch bei Unfällen oder Überschwemmungen sind sie sofort vor Ort, um zu helfen.“

Ähnlich äußert sich der Abgeordnete Thomas Oppermann. Er äußert sich in einem Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière und weist zudem auf die ebenfalls schwierige Raumsituation des THW in Osterode hin: „Das THW in Göttingen – und im Übrigen auch in Osterode, wo die Situation ähnlich gelagert ist – würde gern schnellstmöglich mit den weiteren Planungen fortfahren, benötigt dafür aber eine verlässliche Grundlage. Insbesondere für die Arbeit der Ehrenamtliche, darunter zwei sehr aktive Jugendgruppen in Osterode und Göttingen, wäre ein Planungsfortschritt ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung.“ (bsc)

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