Barteroder Feinkost GmbH beantragt Insolvenz

+
Der Firmensitz der Barteroder Feinkost GmbH: Das Unternehmen musste zum 1. Juli Insolvenz beantragen.

Barterode/Adelebsen. Die Barteroder Feinkost GmbH hat am 1. Juli Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Göttingen beantragt. Das bestätigte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage.

Zu den Hintergründen für die Insolvenz ist derzeit wenig bekannt. Am Standort Barterode werden 160 Convenience-Produkte hergestellt. Zuletzt hatten sich Umsatz und Liquidität drastisch verschlechtert. „Das Insolvenzverfahren bietet dem traditionsreichen Suppenherstellen die Möglichkeit der Restrukturierung und Sanierung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Braunschweiger Rechtsanwalt Peter Steuerwald. Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert.

Gründung im Jahr 1976

Der inhabergeführte Lebensmittelhersteller wurde 1976 gegründet. Laut Firmenportrait beschäftigt Barteroder 60 Vollzeit- und etwa 40 Saisonkräfte. Die Mitarbeiter wurden informiert. Das Unternehmen ist insbesondere für seine Suppenspezialitäten bekannt. Dazu gehört beispielsweise die bekannte Bihunsuppe, die von vielen Verbrauchern geschätzt wird.

Noch bis vor zwei Jahren hatte das Unternehmen immer am ersten Oktober-Wochenende zu einem Suppenfest auf sein Firmengelände eingeladen. Viele nutzten dies als Möglichkeit, um die Suppen zu probieren. Im vergangenen Jahr fiel das Fest allerdings aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.