Friedliche Aktion gegen Freundeskreis mit 100 Teilnehmern in Adelebsen

Aktion des Bündnisses „Vielfalt statt Einfalt“ in Adelebsen: Landtagsabgeordneter Ronald Schminke (SPD) sprach zu den Anwesenden. Foto: Schröter

Adelebsen. Einen friedlichen Verlauf nahm am Sonntag in Adelebsen die Kundgebung des als rechtsextrem geltenden „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“ und die Gegendemonstration des Bündnisses „Vielfalt statt Einfalt“.

Während die Polizei beim Freundeskreis 54 Teilnehmer zählte, die erstmals nicht an einem festen Ort ihre Kundgebung abhielten, sondern geschlossen durch den Ort zogen, waren schon eineinhalb Stunden früher mehr als 100 Bündnisanhänger aus Adelebsen, aber auch aus Göttingen, Dransfeld und Duderstadt am Rathaus zusammengekommen. Unter dem Motto „für Toleranz und Miteinander gegen Rechts“ gab es Live-Musik, verschiedene Aktionen und Redebeiträge.

„Wir wollten in ruhiger Stimmung nochmals zeigen, dass Adelebsen bunt ist und bleibt“, betonte Organisator Frank Wehmeyer vom Adelebser Bündnis. Zuvor hatte der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (SPD) betont, dass „Widerstand wie dieser Pflicht sei, wenn Rechtsradikale auftreten“. Er dankte den Adelebsern für ihr „Engagement für die Menschlichkeit“ und dafür, „dass Ihr Reaktion zeigt gegen den Unverstand, gegen gefährliche Dummheit, gegen Verharmlosung und Gleichgültigkeit“. (per)

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