Nach Vorfall in Adelebsen: Jusos wollen Rufer rechter Parolen bestrafen

Hilfe: Seit dem Wochenende gibt es eine Flüchtlingsunterkunft in Adelebsen. Foto: nh

Göttingen/Adelebsen. Die Jusos Göttingen fordern eine härtere Bestrafung für die Männer, die am Samstagabend in Adelebsen rechte Parolen vor Flüchtlingsunterkunft geschrien hatten.

Ein Platzverweis gegen die vermeintlichen Täter reicht nicht aus, wie Bastian Hielscher vom Juso-Unterbezirk in einer Pressemitteilung schreibt. „Im vorliegenden Fall sehen wir den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt.“ Hielscher betont wie die Vorsitzende des Juso-Unterbezirks, Silke Hansmann, dass rassistische Übergriffe bereits im Keim erstickt und geahndet werden müssen.

„Wir dürfen einer Minderheit keinen Raum für rassistische Hetze in unserer Gesellschaft überlassen“, so Hansmann.

Im Gegenzug sind die Jusos froh darüber, dass im Landkreis Göttingen eine große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung vorhanden ist. „Daher schockiert uns der Vorfall in Adelebsen umso mehr.“

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