Love Machine liegt seit Februar 2013 im Büro

Sexmaschine im Fundbüro Adelebsen: Gemeinde will Gerät versteigern

Love Machine: Die Sexmaschine wurde im Februar 2013 im Fundbüro Adelebsen abgegeben, der Besitzer wurde bislang nicht gefunden. Foto: dpa

Adelebsen. Der Apparat erinnert an ein Küchengerät – aber es ist eine sogenannte Love Maschine. Das Gerät, an dem ein 15 Zentimeter langer Dildo verbaut ist, steht im Fundbüro in Adelebsen. Kurioses gibt es auch in anderen Fundbüros.

Das Adelebsener Fundbüro ist seit mehr als eineinhalb Jahren Besitzer einer ganz besonderen Fundsache: einer sogenannten Love Maschine. Der lilafarbene Apparat erinnert auf den ersten Blick an ein Küchengerät – wäre da nicht ein etwa 15 Zentimeter langer angeschraubter Dildo. Denn bei der Liebesmaschine handelt es sich um ein elektrisch betriebenes Masturbationsgerät. Laut Hersteller sowohl für sie, als auch für ihn geeignet.

Entdeckt wurde das Liebesspielzeug an einer Waldlichtung. „Ein Kollege fand im Februar letzten Jahres die Sex-Maschine im Gebüsch, voll funktionsfähig und teilweise sogar originalverpackt“, sagt Astrid Hauke (57) von dem Fundbüro im Landkreis Göttingen.

Boxsack in Hannover

Doch nicht nur in Adelebsen findet sich Kurioses. Auch ein Gang durch das Fundbüro Hannover offenbart so manch sonderbares Stück: hier ein Boxsack, da ein Verkehrsschild und stets die Frage wie solche Gegenstände verloren gehen können. Das derzeit Skurrilste im Fundus ist eine Bärenfalle. Diese wurde in einem Waldgebiet in Hannover entdeckt. „Wäre da jemand reingetappt, das Bein wäre wohl ab“, sagte Fundbüro-Leiter Frank Schaffert.

Auch die Kollegen im Oldenburger Fundbüro durften bizarre Fundstücke entgegennehmen: Teilgebisse, Kinderwagen oder auch einen Rucksack mit Einbruchswerkzeugen.

In Adelebsen will man die „Love Maschine“ nun loswerden. Deshalb soll sie auch bald über das Internet versteigert werden und einen neuen Besitzer finden. Astrid Hauke würde sich freuen: „Nach eineinhalb Jahren hab ich einfach keine Lust mehr, mir dieses Gerät jeden Tag anschauen zu müssen.“

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