Vorstandsmitglieder gehen

Aderlass bei Alternative für Deutschland

Göttingen. Personeller Aderlass beim Kreisverband Göttingen/Osterode der Alternative für Deutschland (AfD). Gleich drei Vorstandsmitglieder haben die Partei verlassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Aus gesundheitlichen Gründen“ legten am Montag Vorsitzender Matthias P. Hans sowie der stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeister Lennard Rudolph ihre Vorstandsämter nieder. „Aus persönlichen Gründen“ hat der stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecher Lars Steinke die Partei verlassen. Bis zur Neuwahl übernimmt der bisherige stellvertretende Vorsitzende Tino Vogel das Amt des Vorsitzenden im Kreisverband.

Gegen den Wahlkampf der Alternative für Deutschland hatte es in Göttingen und Umgebung Widerstand gegeben. So hatten die Göttinger Bündnisgrünen deutlich gemacht, dass es sich bei der AfD um eine aus ihrer Sicht rechtspopulistische Partei handele, die sich gerade in Südniedersachsen nur unzureichend von der rechtsextremistischen Szene abgrenze, so Grünen-Vorstandssprecher Sascha Völkening.

Außerdem gab es am zweiten August-Samstag eine Rangelei am Wahlkampfstand der AfD. Nach Angaben der Göttinger Polizei hatten etwa 20 Demonstranten aus der linken Szene unmittelbar vor dem Stand der AfD Parolen wie „Nazis raus“ skandiert und zeigten Plakate mit dem Aufdruck „Nazis raus“ sowie ein Transparent mit der Aufschrift „Alles muss man selber machen – gegen Nazis und Rassisten“. (bsc)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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