Änderung der Tagesordnung im Bauausschuss: Bürgerinitiative übt Kritik

Göttingen. Kritik an der Göttinger Stadtverwaltung kommt im Vorfeld der Bauausschusssitzung am Donnerstag, 20. Februar, von der Bürgerinitiative Nonnenstieg. Vom Rathaus wurde der erneute Auslegungsbeschluss für die Bebauung des ehemaligen IWF-Geländes mit verkürzter Ladungsfrist auf die Tagesordnung gehoben.

Die Sitzung beginnt am Donnerstag um 16.15 Uhr im Saal 118 des Neuen Rathauses am Hiroshimaplatz. An der geplanten Bebauung des Geländes des früheren Institutes für den Wissenschaftlichen Films (IWF) am Nonnenstieg gibt seit geraumer Zeit Kritik von zwei Bürgerinitiativen.

Durch die von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) gebilligte verkürzte Frist wird aus Sicht der Bürgerinitiative Nonnen den meisten Bürgern des Stadtviertels die Möglichkeit genommen, sich auf die Sitzung vorzubereiten. „Da bislang niemand damit gerechnet hat, dass IWF Thema sein wird, werden auch nur wenige Mitglieder der Bürgerinitiative überhaupt Zeit haben, an der Sitzung teilzunehmen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bauausschuss-Sitzungen finden in der Regel donnerstags statt. Tagesordnung und Unterlagen werden neun Tage vorher von der Verwaltung ins Netz gestellt, damit im Vorfeld ausreichend Zeit ist. Im aktuellen Fall wurden die Unterlagen erst am Mittwoch, also einen Tag vor der Sitzung, bereitgestellt. (bsc)

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