Politikerin ging zu Boden

AfD-Vorsitzende Petry in Göttinger Lokal attackiert

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Die Co-Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, war früher einmal Unternehmerin.

Göttingen. Die Co-Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, ist in einem Lokal in Göttingen offenbar von drei Vermummten attackiert worden.

Diese warfen nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth am Mittwoch den Tisch um, an dem Petry mit einem

Zur Person:

Frauke Petry

Journalisten saß, so dass sie zu Boden ging. Anschließend hätten die Angreifer die rechtskonservative Politikerin mit Beuteln mit Fruchtsaft beworfen.

Dem Sprecher zufolge war vor der Attacke eine junge Frau an Petry herangetreten und hatte gefragt: "Sind Sie Frauke Petry?" Als diese die Frage bejahte, soll die Frau sie beschimpft haben und dann verschwunden sein. Kurz darauf stürmten die Vermummten in das Lokal in der Göttinger Innenstadt. Sie riefen nach Angaben des Sprechers "Nazis raus!".

Der Vorfall soll sich gegen 16 Uhr ereignet haben und ist mittlerweile der Polizei bekannt. Diese hat nach eigenen Angaben

Aktualisiert um 23.01 Uhr.

aber erst im Nachhinein durch Veröffentlichungen im Internet davon erfahren. Sie wurde nicht durch Geschädigte oder Zeugen unmittelbar nach der Tat alarmiert. Die Gruppe soll nach dem Vorfall in unbekannte Richtung verschwunden sein. Die Polizei ermittelt nun wegen Beleidigung und Sachbeschädigung.  

"Dieser brutale Versuch, die Meinungsfreiheit mit Gewalt einzuschränken, ist niederträchtig", sagte Frauke Petry dazu. Linksextreme Gewalt werde von den etablierten Parteien verharmlost. Petry ist Landesvorsitzende der Alternative für Deutschland in Sachsen und gehört dem Bundesvorstand an.

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