Landtagsabgeordnete Andretta kritisiert Vorschlag

Schließung der UMG-Transplantationsmedizin ist kein Thema

Gabriele Andretta
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Gabriele Andretta

Göttingen. Die Schließung des Tranplantationszentrums an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) steht für die Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta überhaupt nicht zur Debatte.

Die SPD-Politikerin aus Göttingen bezeichnet die Überlegungen des Verbandes der Ersatzkassen (VdEK) Niedersachsen als kontraproduktiv. „Sie tragen zudem rein gar nichts zur Verbesserung der Lage der betroffenen Patienten bei“, teilt Andretta mit.

Die Schließung als Zeichen zu werten, um über ein stärkeres Vertrauen in das System die Zahl Organspenden wieder steigern zu können, wie es sich VdEK-Vorsitzender Jörg Niemann vorstellt, erweise dem Bemühen um mehr Organspenden einen Bärendienst, sagt Andretta.

Im Übrigen sei die hohe medizinische Qualität der Transplantationsmedizin in Göttingen weiterhin unbestritten.

Im Uni-Klinikum seien zudem sofort nach Bekanntwerden des Skandals Umstrukturierungen vorgenommen worden, damit Manipulationen vermieden werden können. Das hätten externe Gutachter auch gelobt.

„Man kann davon ausgehen, dass sich solche Vorfälle nicht mehr wiederholen“, glaubt Andretta, die als gemeinsames Ziel ausgibt, die Bereitschaft der Organspende in der Bevölkerung deutlich zu erhöhen. (tko)

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