Ansturm auf die Berufe-Messe: GöBit stößt an ihre Grenzen

Infos über Berufe: Ines Puschmann von der BBS und Lorenz Böning von der Arbeitsagentur mit dem Plakat des GöBit. Foto: Niesen

Göttingen. Mit 132 Ständen und 126 Ausstellern stößt der Göttinger Berufsinformationstag (GöBit) bei seiner 13. Auflage am Samstag, 8. Februar, an ihre Grenzen. Erwartet werden 4000 Besucher.

„Wir hatten schon überlegt, zusätzlich ein beheiztes Zelt aufzustellen, konnten aber darauf verzichten“, sagte Schulleiter Peter Peschel über die Messe in der Berufsbildenden Schule II in Göttingen, Godehardstraße 11. Die Schule organisiert zusammen mit der Göttinger Agentur für Arbeit und der Volkshochschule die größte Messe zur Berufsorientierung in Südniedersachsen. Erwartet werden rund 4000 Schüler samt ihrer Eltern und manchmal auch den Großeltern.

Die Ausstellungsräume in der Schule und in der angrenzenden Sporthalle sind von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Dort können sich Interessierte einen Überblick über zahlreiche Lehrberufe in Handwerk, Handel, Industrie sowie Verwaltung verschaffen, sich aber auch über die verschiedenen Möglichkeiten in der schulischen Ausbildung bis hin zum Studium an Fachhochschule, Universität und im dualen Studium in Betrieb und Hochschule informieren. Das Besondere dabei: Junge Leute in der Ausbildung geben ihrer Altersgruppe direkt einen Einblick in ihre Ausbildungs- und Arbeitswelt.

Doch es geht nicht nur um den Traumberuf. Über die Themenwelten Ausbildung und Studium hinaus gibt es auch viele Infos aus dem Bereich „Ausland und Freiwilligendienste“. Sie sind für die Jugendlichen interessant, die nach ihrem Schulabschluss erst einmal eine ganze andere Luft schnuppern wollen. Und im Bereich Aktionen gibt es bei der Messe jede Menge Tipps und Vorträge vom der Bewerbungsberatung bis hin zur Studienfinanzierung.

Aber auch an junge Leute ist gedacht, die bislang das Projekt „Ausbildung“ noch nicht im Brennpunkt hatten. So berät die Volkshochschule über das Nachholen von Schulabschlüssen und die Arbeitsagentur informiert über Fördermöglichkeiten.

Weniger Auszubildende

Für Betriebe, Unternehmen und die öffentliche Hand wird das Thema Ausbildung immer wichtiger angesichts des demografischen Wandels und dem prognostizierten Fachkräftemangel. So sank die Zahl der Ausbildungsverträge im vergangenen Jahr um rund 300 auf 2500, sagte der Klaus-Dieter Gläser, Chef der Arbeitsagentur Göttingen. Zum Teil läge es auch daran, dass das Angebot nicht mit den Wünschen der Ausbildungssuchenden übereinstimme. (zhp) www.goebit.de

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