Göttinger Unternehmen aus der Gesundheitsbranche engagiert sich auch in Kenia

Aqua-Institut will Afrika-Projekt stärken

Besuch beim Aqua-Institut in Göttingen: (von links) Dr. Lutz Knopek, Gudrun Kopp, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Claudia Herrler und Björn Broge. Foto: nh

Göttingen. Das Göttinger Unternehmen „Aqua Institut“ hat sich auf die Fahne geschrieben, die Mütter-Kind-Gesundheit in Afrika zu verbessern. Über das Projekt informierte sich jetzt die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp in Göttingen.

Kopp kam auf Einladung des Göttinger FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Lutz Knopek. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besuchte mit dem Abgeordneten das Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH (Aqua-Institut). Schwerpunkt des Gespräches war das Engagement des Göttinger Instituts in Ostafrika, vor allem in Kenia. Das Aqua-Institut verfolgt das Ziel, die Gesundheit von Müttern und Kindern in der Region zu verbessern.

Gudrun Kopp hob dabei den partnerschaftlichen Ansatz des Entwicklungshilfeministeriums hervor, die afrikanischen Partner bei Verbesserungen im Gesundheitsbereich zu unterstützen.

Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des AQUA-Instituts, stellte der Staatssekretärin das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Kenia geförderte Projekt „Integriertes Qualitätsmanagementsystem“ vor. Umgesetzt wird es vom Aqua-Institut mit der Evaplan GmbH, ansässig am Universitätsklinikum Heidelberg, sowie dem Institute of Health Policy Management & Research in Nairobi. Das Aqua-Institut plant, seine Arbeit in Ostafrika zu intensivieren.

Staatssekretärin Gudrun Kopp begrüßte es, dass das Aqua-Konzept langfristig angelegt ist und wies darauf hin, dass einer der Erfolgsfaktoren die Einbeziehung der Kooperationspartner vor Ort sei, um nachhaltige Effekte zu erzielen.

Das Aqua-Institut ist ein interessenunabhängiges und neutrales Dienstleistungsunternehmen. Verankert im wissenschaftlichen Umfeld hat es sich auf Qualitätsförderungsprojekte im Gesundheitswesen spezialisiert. (tko)

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