Sondershausen

Aus Tierliebe: Einbrüche in Heim für Katzen in Sondershausen – Polizei ermittelt gegen 31-Jährigen

ILLUSTRATION - Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Eine junge Frau soll einen vier Jahre alten Bub in Eschenbach in der Oberpfalz mit Gewalt getötet haben. Sie sitze wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Freitag mit
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Die Polizei ermittelt wegen Einbrüchen in ein Tierheim für Katzen in Sondershausen gegen einen 31-Jährigen.

In Sondershausen ist mehrmals in ein Tierheim für Katzen eingebrochen worden – zuletzt in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni. Die Polizei ermittelt nun gegen einen 31-jährigen Mann.

Sondershausen – Offenbar wegen falsch verstandener Tierliebe bricht ein 31-Jähriger immer wieder in ein Tierheim für Katzen in Sondershausen ein.

Zuletzt hatte er sich in der Nacht von Sonntag, 20. Juni, auf Montag, 21. Juni, Zutritt zu dem Gebäude verschafft. Dort richteten er und ein noch unbekannter Komplize einen Schaden von mindestens 5000 Euro an.

Einbrüche in Tierheim für Katzen in Sondershausen: Vier Strafverfahren

Der als gestohlen angenommene Kater kehrte am Dienstag selbstständig in das Heim zurück. Er war beim Einbruch, vermutlich aus Angst, geflüchtet. Die Ermittler waren bei der Auswertung sichergestellter Aufzeichnungen auf den 31-Jährigen gestoßen.

Gegen den Mann aus Sondershausen laufen nun vier Strafverfahren. Bereits im November letzten Jahres, im Mai und am 13. Juni war er in das Heim „Hoffnung für kleine Samtpfoten“ eingedrungen.

Zu den Taten schweigt der Mann. Im Gespräch verdeutlichte er aber, dass seiner Meinung nach die Katzen dort nicht artgerecht gehalten werden. Nun muss die Justiz entscheiden, ob die falsch verstandene Tierliebe strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. (Bernd Schlegel)

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