Ab 10. November

Ausstellung zur Flucht über Balkanroute in Göttingen

Göttingen. Eine Ausstellung in Göttingen schildert den langen Weg von Flüchtlingen über die sogenannte Balkanroute nach Deutschland.

Wie die Göttinger Universität mitteilte, stehen Erfahrungen von Geflüchteten in den vergangenen zwei Jahren vom „langen Sommer der Migration“ 2015 über die Grenzschließung bis zum heutigen Leben in riesigen Lagern im Mittelpunkt.

Die Schau „Yallah!? - über die Balkanroute“ besteht aus Videofilmen, Tonband-Aufnahmen, Fotos und Texttafeln. Sie wird am Freitag, 10. November, im Haus der Kulturen eröffnet und läuft bis zum 26. November. Studierende der Hochschule haben die Ausstellung gemeinsam mit Künstlern und Geflüchteten erstellt. „Yallah“ bedeutet auf Türkisch und Arabisch so viel wie „los“, „vorwärts“, aber auch „weg damit“.

Ein Team um die Göttinger Migrationsforscherin Sabine Hess hat die Texte und Interview-Ausschnitte in den vergangenen Monaten im Zuge eines Forschungsprojektes erarbeitet und ausgewählt. Die Tonaufnahmen mit Gesprächen stammen den Angaben zufolge aus Lagern in Nordgriechenland, Serbien und Deutschland. „Viele unserer Interviewpartner fragten danach, ob ihr einziger Fehler eigentlich sei, dass sie in einem muslimischen Land geboren sind“, sagte Mitorganisatorin Svenja Schurade.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.