Auszeichnung für einen Macher: Bundesverdienstkreuz an Manfred Hempfing

Feierliche Verleihung: Landrat Bernhard Reuter (rechts) steckte Manfred Hempfing das Bundesverdienstkreuz an. Foto: Schröter
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Feierliche Verleihung: Landrat Bernhard Reuter (rechts) steckte Manfred Hempfing das Bundesverdienstkreuz an.

Rosdorf. Mehr als 50 Jahre hat er sich ehrenamtlich engagiert, opferte seine Freizeit für die Allgemeinheit. Jetzt wurde der Rosdorfer Manfred Hempfing dafür mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundesverdienstkreuz, geehrt.

„Manfred Hempfing ist ein Mann, der sich um Volk und Staat in besonderer Weise verdient gemacht hat“, betonte Landrat Bernhard Reuter, der Hempfing die Auszeichnung im voll besetzten Gemeindesaal der Rosdorfer St. Johanniskirche im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck überreichte. Das Hauptengagement des ehemaligen Bundesbahnbeamten habe bei der Freiwilligen Feuerwehr gelegen. „1960 mit damals 20 Jahren dort eingetreten, war Manfred Hempfing bis zum Erreichen der Altergrenze im Jahr 2002 aktiv“, berichtete Reuter.

Besonderes Anliegen

Besonderes Anliegen des heute 73-Jährigen sei stets die Förderung des Nachwuchses gewesen. „Ihr Verdienst ist es, dass die Jugendabteilung der Rosdorfer Feuerwehr noch immer großen Zulauf hat“, sagte der Landrat an Hempfing gewandt.

Aber das ist längst nicht alles. Von 1976 bis 2012 war Manfred Hempfing Vorstandsmitglied des Rosdorfer Feuerwehrvereins – zuletzt als Vorsitzender. Seit 1999 leitet er die Seniorenbetreuung im Feuerwehrverein. Und als wäre das nicht schon genug, übernahm er im selben Jahr auch noch das Amt des Ortsheimatpflegers.

„Manfred Hempfing ist ein Vorbild für viele Menschen“, lobte Landrat Reuter. Er zeige, dass man mit ehrenamtlichem Engagement etwas erreichen könne und dass dieses Engagement den Kitt für die Gesellschaft darstelle.

„Das Bundesverdienstkreuz ist eine Ehre, die Dir wahrlich gebührt“, betonte Rosdorfs Gemeindebürgermeister Harald Grahovac. Er habe in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen, „dass wir gut in unserer Gemeinde leben“.

Er schätze Hempfing als Mann, der seine Ziele kennt, diese vehement verfolgt und manchmal auch mit dem Kopf durch die Wand geht. „Und wir hoffen alle, dass Du uns als solcher noch viele Jahre erhalten bleibst“, sagte Grahovac.

Auch wenn Hempfing selbst die Freude über die Auszeichnung deutlich anzumerken war, blieb er bescheiden. „Ich habe doch eigentlich nur immer meinen Job gemacht“, sagte der Geehrte. Sein Dank ging an alle, die ihn auf seinem Weg begleitet und ihm geholfen hatten.

„Besonders danke ich meiner Familie und meiner lieben Frau Elsbeth, die immer hinter mir gestanden hat und oft auf mich verzichten musste“, so Hempfing. Und dann gab der 73-Jährige noch ein Versprechen ab: „So lange die Gesundheit mitspielt, werde ich mich weiter engagieren und hin und wieder auch einmischen“, sagte der Geehrte. (per)

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