Geschenkeaktion für Kinder: Am AWO-Weihnachtsbaum warten Wunschzettel

Für kleine und große Herzenwünsche: Bei der AWO-Weihnachtsbaum-Aktion sichten Frederike Breyer (von links), Mariola Fischer (Sparda-Bank Göttingen) und Susanne Hobert die Geschenkwünsche der teilnehmenden, sozial benachteiligten Kinder aus Göttingen. Foto: Leissa

Göttingen. Ab sofort steht in der Sparda-Bank-Filiale an der Groner Straße wieder der AWO-Weihnachtsbaum. Dort hängen Wunschzettel von Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Anonyme Spender können die Wünsche bis zum 15. Dezamber erfüllen. Die Aktion wird von der AWO-Familienhilfe, der Sparda und von Pro City organisiert.

Bankkunden und Passanten können sich einen Wunsch vom Baum aussuchen, das Geschenk kaufen und bis zum 15. Dezember in der Bank abgeben. Die Geschenke werden in einer Weihnachtsfeier der AWO und der teilnehmenden Familien am 17. Dezember von einem Nikolaus an die Kinder verteilt.

Zwei Wochen lang sammelte die Familienhilfe die Wunschzettel. 46 zum Teil bunt bemalte, zum Teil beschriebene Karten hängen schon an dem Baum, etwa zehn Nachzügler sollen laut Susanne Hobert, Abteilungsleiterin der AWO-Familienhilfe, noch folgen.

In der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) Göttingen werden derzeit 70 Kinder aus 50 sozial benachteiligten Familien betreut. „Es sind zum Beispiel Kinder von Alleinerziehenden oder von jungen Eltern, die wir bei der Kindererziehung begleiten“, sagt Hobert. Sie alle erleben eine schwierige Lebensphase – Ein Weihnachtsfest mit Geschenken bleibt da oft auf der Strecke. Und was wünschen sich die Kinder? „Die Jüngeren wollen Spielzeug, wie Stofftiere oder Lego-Bausteine. Die älteren Kinder wünschen sich Comics und Gutscheine für Bekleidungs- oder Spielwarengeschäfte. Wir haben ein Preis-Limit von etwa 20 Euro“, sagt Hobert.

Es ist bereits das neunte Jahr für die Aktion AWO-Wunschbaum und die Erfolgs-Bilanz ist hoch. Jeder Wunsch konnte bislang erfüllt werden. Sollte bei Ablauf der Teilnahmefrist noch ein Zettel am Weihnachtsbaum hängen, eilt Pro City zur Hilfe. „Wir erfüllen die restlichen Wünsche, damit jedes Kind ein Geschenk bekommt“, verspricht Pro City-Geschäftsführerin Frederike Breyer und hält den Wunschzettel hoch, den sie erfüllen möchte: Ein Mädchen malte darauf mit viel blauer Farbe eine Stofftier-Eule namens „Glubschi“. 

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