Französische Sängerin unterhält Anrufer

Berühmtes Lied verkürzt Telefon-Warteschleife der Göttinger Stadtverwaltung

Göttingen. Wer bei einem Anruf bei der Göttinger Stadtverwaltung in der Warteschleife hängt, wird ab sofort mit dem berühmten Göttingen-Lied der französischen Sängerin Barbara unterhalten.

Die Melodie erklingt, wer den Sammelruf der Verwaltung unter 400-0 wählt und von der Telefonzentrale weiterverbunden wird oder beim Weiterverbinden von einem Telefonanschluss der Verwaltung zum anderen.

Barbaras Musik und Stimme sollen der Zeit in der Warteschleife die Langeweile nehmen und ein wenig auch die Ungeduld deren dämpfen, die auf Anschluss warten, während die Anrufer die Verbindung halten.

Das Göttingen-Lied gilt als das musikalische Symbol französisch-deutscher Aussöhnung, Verständigung, Freund- und Partnerschaft. Die 1997 gestorbene Sängerin komponierte es 1964 während eines Gastspiels im Jungen Theater und sang es später bei vielen ihrer Auftritte in aller Welt.

Ehrenmedaille

Monique Serf, so ihr bürgerlicher Name, wurde 1988 mit der Ehrenmedaille der Stadt Göttingen ausgezeichnet. Der Künstlerin und ihrer Beziehung zu Göttingen war bis vor wenigen Wochen eine Sonderausstellung im Städtischen Museum gewidmet.

Barbara singt von der Liebe, die in Göttingen blüht, von den schönen Rosen und von den Kindern dieser Stadt. Und sie wendet sich gegen den Hass, der die Welt zerstört. 45 Sekunden lang ist der Ausschnitt aus dem Chanson, das künftig als musikalische Botschaft für Liebe und für Frieden dient.

Möglich geworden ist das Angebot, um das sich die Stadt seit längerer Zeit bemüht, durch die Zustimmung von Barbaras Neffen Bernard Serf und in Abstimmung mit der Gema.

Rubriklistenbild: © dpa

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