Bartholomäusbogen: Hotel und Gästehaus wächst

Der Rohbau ist fertig: Im neuen Jahr beginnt der Innenausbau im Batholomäusbogen am Göttinger Maschmühlenweg. In unmittelbarer Nachbarschaft des bogenförmigen Gebäudes in das Stellwerk des Göttinger Bahnhofs (unten links) zu finden. Foto: Rampfel

Göttingen. Am Göttinger Maschmühlenweg entsteht ein fünfstöckiger Neubau. Der Bartholomäusbogen mit Hotel und Appartements für Kursteilnehmer soll im Sommer bezugsfertig sein.

Die Investoren Rainer Vesting und Wolfgang Wucherpfennig haben im Frühsommer mit den Bauarbeiten begonnen. Inzwischen ist klar, wie das Gebäude genutzt werden soll. In den unteren zwei Etagen wird die internationale B&B-Hotelkette ein Economy-Hotel betreiben. Die französische Kette, die ihren Deutschlandsitz in Wiesbaden hat, verspricht Übernachtungen ab 52 Euro. 102 Zimmer, davon zwei behindertengerecht, werden angeboten – darunter sind viele Zimmer für Familien mit bis zu fünf Betten ausgestattet.

Kursteilnehmer

Die oberen drei Etagen mit insgesamt 106 Appartements sind für das Goethe-Institut vorgesehen. Dort können die Kursteilnehmer wohnen und sich auch selbst verpflegen, denn diese Zimmer werden auch über Pantryküchen verfügen. Außerdem gibt es in dem Gästehaus drei große Gemeinschaftsküchen zum gemeinsamen Kochen und zum Treffen. Die Kurse selbst finden noch in der Merkelstraße statt. Ursprünglich wollte das Institut in die Voigt-Schule ziehen, die mittlerweile mit Flüchtlingen belegt wurde. Deshalb sucht das Sprachinstitut nach einem neuen Standort in der Nähe der Universität.

Der Bartholomäusbogen, der durch den nahen Bartholomäusfriedhof seinen Namen bekam, hat eine ideale Lage. Er ist genau in der Mitte zwischen Bahnhof und Zentralcampus der Universität zu finden. Außerdem gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und die Innenstadt ist nur wenige Minuten entfernt.

In das Projekt Bartholomäusbogen werden etwa zehn Millionen Euro investiert. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von fast 5000 Quadratmetern. Das entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes. Vor Weihnachten hat das bogenförmige Haus bereits Fenster bekommen. In den ersten Januartagen beginnt der Innenausbau des Gebäudes.

Das Hotel soll möglichst noch im Juni eröffnen – rechtzeitig zum Niedersächsischen Landesturnfest, das vom 23. bis 27. Juni in der Uni-Stadt stattfindet. Das Goethe-Institut möchte schon für die Kurse, die ab September 2016 beginnen, Teilnehmer im neuen Gebäude unterbringen. (bsc)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.