Baustelle Haltestelle: 145 alte Buswartehäuschen werden ausgetauscht

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Abgebaut: In Göttingen werden zurzeit 145 Bushaltehäuschen demontiert und durch neue Wartehallen ersetzt. Die Arbeiten werden noch bis Ende August dauern. Momentan sind auch die Haltestellen am Nonnenstieg und Hermann-Föge-Weg in der nördlichen Oststadt betroffen.

Göttingen. Was ist denn da los? In Göttingens Stadtbild fallen derzeit diverse Bushaltestellenhäuschen-Wracks auf: teilweise demontiert, mit Flatterband vor Benutzern geschützt.

Die Antwort: Göttingen erhält 145 neue Buswartehäuschen, die nun nach und nach, innerhalb von sechs Wochen aufgebaut werden.

Zunächst aber müssen die alten verschwinden. Jedenfalls fast alle alten, denn 25 werden stehen bleiben, wie Stadt-Sprecher Detlef Johannson sagt. Die ersten Buswartehäuschen wurden Anfang Juni von der Firma Stroer in den Stadtrandbezirken abgebaut. Mittlerweile haben sich die Arbeiter Richtung Stadtzentrum voran gewerkelt. Das heißt auch: Auf Busse wartende Fahrgäste finden momentan vielerorts an Haltestellen keinen Schutz vor Wind und Regen; Einschränkungen, die unvermeidlich sind.

Die Aktion lief überhaupt an, weil die Stadt eine neue Dienstleistungskonzession für exklusive Werberechte ausgeschrieben und Anfang des Jahres an einen Bewerber, die Firma Schwarz, vergeben hatte. Deshalb ist es nun ab Juli zu einem Betreiberwechsel gekommen.

Ein solcher und der damit verbundene Aufbau neuer Wartehäuschen sei im Übrigen „ein ganz normaler Vorgang“, wie Detlef Johannson mitteilt. Zu den Kosten der Umrüstung könne er nichts sagen.

Die Stadt erhofft sich mit dem Wechsel von den 25 Jahre alten auf die neuen Buswartehäuschen auch einen optischen wie technischen Fortschritt: Die neuen Wartehallen sollen einfach schöner sein, wie Johannsson sagt. Auch die Beleuchtung, wichtig vor allem im Herbst und Winter, wird deutlich verbessert.

Ende August sollen die 145 Buswartehäuschen ausgetauscht worden sein. Bis dahin bemühen sich alle Beteiligten die Beeinträchtigungen für Anwohner und Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.

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