Uni bekommt 15 Millionen Euro für Verbesserung der Studienbedingungen

Geld für bessere Studienbedingungen: Land und Bund fördern die Universität Göttingen und das Projekt Göttingen Campus QPLUS. Foto: nh

Göttingen. 15 Millionen Euro erhält die Uni Göttingen in den nächsten fünf Jahren von Bund und Land, um die Lehre und Studienbedingungen zu verbessern.

Das Geld kommt aus dem Qualitätspakt Lehre. Die Universität hatte einen Folgeantrag zu ihrem Projekt „Göttingen Campus QPLUS“ gestellt, der jetzt erfolgreich war. Für die Fortführung bis 2020 nach der ersten Phase ab 2011 hatte die Uni etwa 15 Millionen Euro beantragt.

Hocherfreut ist Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. Ihrer Meinung nach hat der Göttingen Campus QPLUS „zu einer sichtbaren Stärkung der Lehre an der Universität Göttingen beigetragen“. Die Bewilligung des Antrags bedeute, „dass die begonnenen Maßnahmen nun fortsetzen können“, so Beisiegel.

Dabei geht es auch um die die Einrichtung zusätzlicher Professuren in stark nachgefragten Studiengängen, die Angebote in den Bereichen E-Learning und Hochschuldidaktik sowie Ausschreibungen wie das Programm „Freiraum für Innovative Lehr- und Lernkonzepte“.

Das Projekt Göttingen Campus QPLUS begleitet den Prozess der Studienorientierung bis hin zum erfolgreichen Studienabschluss in den Bereichen Studieneingangsphase und die Einrichtung zusätzlicher Professuren, das Qualitätsmanagement in Studium und Lehre, hochschuldidaktische Weiterqualifizierung und Innovationen in Studium und Lehre.

Laut Prof. Dr. Andrea D. Bührmann, Vizepräsidentin für Lehre und Studium und Projektleiterin soll in der zweiten Phase auch die Bedingungen der Internationalisierung in der Lehre verbessert werden.“ Wesentliche Themen des Göttingen Campus QPLUS sollen auch nach 2020 weitergeführt werden.

Die Uni Göttingen war nicht die einzige Hochschule in Niedersachsen, die in dem Wettbewerbsverfahren erfolgreich war: Insgesamt fließen 68 Millionen Euro in die Hochschulen im Land. „Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem Kulturwandel an den Hochschulen, zur Stärkung des Stellenwerts von Studium und Lehre und zur systematischen Qualitätsentwicklung“, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic. Mit dem „Qualitätspakt Lehre“ wollen Bund und Länder die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an Hochschulen verbessern. Der Bund stellt dafür von 2011 bis 2020 rund zwei Milliarden Euro bereit. (tko/pug)

• Infos unter www.uni-goettingen.de/campusqplus

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