Unternehmen in zwei Filmproduktionen

"Tatort"-Folge am Sonntag spielt auch im Ottobock-Center in Berlin

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Futuristisch: Das Ottobock Science Center im Berliner Regierungsviertel war ein Drehort für den aktuellen Berliner Tatort, der am Sonntagabend ausgestrahlt wird.

Duderstadt/Berlin. Sonntag ist Tatort-Zeit. Diesmal kommt der spannende wie außergewöhnliche Fall aus Berlin und heißt „Tiere der Großstadt“. Als „Mörder“ kommt ein Roboter in Frage. Beteiligt ist auch das Duderstädter Unternehmen Ottobock.

Denn Drehort war auch das Science Center unweit des Berliner Regierungsviertels.

Die Macher um Regisseur Roland Suso Richter hatten sich die Berliner Niederlassung, das Science Center nahe des Potsdamer Platzes, ausgesucht. Mit seinem futuristischen Erscheinungsbild und dem Image des Technologieschaufensters, wo an intelligenten Geräten und Apparaten geforscht und gearbeitet wird, passte es prima in das Anforderungsprofil der Filmemacher.

So führen die Ermittlungen im Doppelmordfall zum einen auf eine tierische Fährte in den Grunewald an den Berliner Stadtrand, zum anderen mitten in das Herz Berlins, das Ottobock Science Center – hinein in die Welt der künstlichen Intelligenz und Robotik.

Dort ermittelt Kommissar Karow (Mark Waschke). Die Dreharbeiten liefen nach Aussage der Presseabteilung von Ottobock am 2. und 3. Februar diesen Jahres – dafür waren zuvor diverse technische und organisatorische Absprachen möglich. Dann rückte die 50-köpfige Crew an. Gedreht wurde bis nach Mitternacht.

Es kam auch zu Zufallsbegegnungen des „Kommissars“ mit Ottobock-Mitarbeitern im Fahrstuhl, wie Pressesprecher Marc C. Schneider berichtet.

Im Tatort am Sonntag zu sehen sind neben den Räumen im Science Center natürlich auch die markante Außenfassade.

Eine Statistenrolle übernimmt in dem Tatort auch eine sogenannte „Michelangelo Hand“ aus dem Hause Ottobock. Denn der als „Mörder“ in Frage kommende Kaffee-Roboter arbeitet in einer Kaffeebude am Kurfürstendamm, wo der Betreiber tot aufgefunden wird.

Wer mehr wissen will, sollte am Sonntagabend unbedingt einschalten. Später ist der Berliner Tatort auch in der ARD-Mediathek abrufbar.

Damit nicht genug mit Ottobock in der Filmproduktion. Vertreten ist der Weltmarktführer bei Orthopädietechnikprodukten auch im ganz großen Kino: In dem Film „Mute“ von Regisseur und Drehbuchautor Duncan Jones, das ist der Sohn von David Bowie, spielt eine Ottobock-Prothese ebenfalls eine Nebenrolle, wie der Duderstädter Ottobock Pressesprecher Rüdiger Herzog sagt.

In „Mute“ dreht sich die Zeit weit voraus. Der Film spielt im Berlin des Jahres 2052, als die Stadt zum Moloch geworden ist, wo das Chaos herrscht. „Mute“ ist der zweite Teil einer Trilogie. Deutsche Co-Produzenten sind Christoph Fisser und Carl Woebcken. Die Dreharbeiten wurden im Dezember 2016 beendet. Der von der Kritik nicht gerade mit Lob überhäufte Steifen ist seit Februar 2018 über Netflix zu sehen. Aber: Die Ottobock-Prothese ist von der Kritik ausgenommen.

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